Bothel bleibt nach 1:3 gegen Hambergen auf direktem Abstiegsplatz / „Jedes Jahr in der Bezirksliga ist ein Geschenk“

Prigge kontert Wicherns Führung mit Hattrick

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Bothels Luca Griech (r.) hatte gegen Maik Prigge einen ziemlich schweren Stand. Der Rechtsaußen des FC Hambergen entschied die Partie mit seinem Hattrick.

Bothel - Von Vincent Wuttke. Der Abstiegskampf wird für den TuS Bothel immer ungemütlicher, das weiß auch Spielertrainer Christoph Meinke. „So langsam wären ein paar Punkte nicht verkehrt“, meinte er nach der 1:3 (1:0)-Heimniederlage im Nachholspiel der Fußball-Bezirksliga gegen den FC Hambergen.

Damit hat Bothel die „Joker“ nicht genutzt, beide Oster-Partien verloren und steht immer noch mit einem Rückstand von zwei Zählern auf das rettende Ufer auf einem direkten Abstiegsplatz.

Zuversicht trotz zuletzt schwacher Form

Die Hoffnung auf den Klassenerhalt ist aber immer noch da. „Wir schaffen es noch“, meinte auch Fußballboss Hans-Jürgen Schlifelner. Dabei machen die vergangenen Spiele kaum Mut. Drei Niederlagen, zwei Remis und nur ein Sieg stehen als Bilanz in diesem Jahr zu Buche. „Es ist auf jeden Fall keine Einstellungssache, wir versuchen es ja Woche für Woche aufs Neue“, erklärte Meinke. Nachdem er mit dem Auftritt seiner Mannschaft am Sonnabend beim TSV Bassen (0:4) nicht einverstanden war, stimmte ihn die kämpferische Leistung seiner Elf gegen Hambergen versöhnlich. „Es haben alle alles gegeben.“

Trotzdem werden die Sorgenfalten in Bothel so langsam größer. „Ein Abstieg wäre auf keinen Fall ein Beinbruch und die Mannschaft würde auch ziemlich sicher zusammenbleiben“, meinte Schlifelner. „Aber wir wollen natürlich lieber in der Liga bleiben.“ Und auch sein Spielercoach hat noch längst nicht aufgegeben. „Für uns als Dorfclub ist jedes Jahr in der Bezirksliga ein Geschenk. Wir werden aber weiter alles geben“, betonte er.

„Wenn wir nur immer so spielen würden, hätten wir nicht so große Probleme“

Zumindest gegen Hambergen zeigten die Hausherren, dass sie auch in der Bezirksliga Topteams wie dem Zweiten wehtun können. In einem Spiel mit lange Zeit wenigen Torchancen hatte Sebastian Wichern sogar zur Führung nach 32 Minuten eingeschossen. Allerdings war das Tor auch für lange Zeit die letzte Szene im Angriff. Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch der Gast, ohne sich zunächst gegen ersatzgeschwächte Hausherren – Bastian Hollmann und Gianfranco Cusimano fehlten verletzt – Chancen herauszuspielen.

Erst als Maik Prigge in der 68. Minute von seinem Teamkollegen Jorit Bierwald mehr oder weniger abgeschossen wurde, war der Ausgleich gefallen. Prigge legte noch zwei Treffer nach (80./90.+2), während auf der anderen Seite Torsten Hoops nur den Pfosten traf (85.) sowie Tim Beyer (86.) und Julian Prinz (90.+1) das Tor verfehlten. „Wenn wir nur immer so spielen würden, hätten wir nicht so große Probleme“, meinte Bothels Torwart Sascha Denell.

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