Stammkraft der RSV-Reserve steigt auf

Potratz traut sich den Sprung zu

Ein Kämpfer, ein Goalgetter, ein Leitwolf: Nächste Saison will sich Tim Potratz in der Landesliga-Elf des RSV den Stammplatz sichern.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Nach der Verpflichtung von Trainer Matthias Rose vermeldet der Rotenburger SV auch hinsichtlich des Kaders für die Fußball-Landesliga erste Ergebnisse: Die Zwillinge Patrick und Mirko Peter haben ebenso verlängert wie der spielende Co-Trainer Tim Ebersbach. Außerdem wagt Tim Potratz, Leistungsträger der eigenen Reserve, den Sprung.

Als „klare Signale“ bezeichnet Ralph Reinhardt, der neue Pressesprecher des RSV, die Zusagen der drei routinierten Leistungsträger. Und Tim Potratz sei wiederum ein Beispiel dafür, „dass es auch von der Zweiten in die Erste geht“. Der 24-jährige torgefährliche Mittelfeldstratege hätte schon in der Vergangenheit mehrfach die Möglichkeit gehabt, in der Ersten einzusteigen. „Aber der Zeitpunkt hat nie gepasst, denn ich hatte noch mein Fernstudium in Hannover am Laufen“, erklärt der Key-Account-Manager. Mit der Zusatzausbildung ist er mittlerweile durch. „Jetzt habe ich den Kopf frei und auch Lust.“

Dabei war allerdings gar nicht sicher, ob Eigengewächs Potratz – bisher noch in keinem anderen Verein tätig – sich für seinen Heimatclub entscheiden würde. Anfragen aus der Landesliga gab es einige, auch in der Oberliga absolvierte er bereits ein Probetraining, ohne zu verraten, bei wem es war. „Aber ein Zwei-Ligen-Sprung wäre schon hart gewesen – da muss man realistisch bleiben.“ In der Landesliga rechnet er sich dafür durchaus Chancen auf einen Stammplatz aus: „Wenn ich mir das nicht zutrauen würde, würde ich nicht angreifen“, so Potratz.

Letztlich überzeugte der RSV mit dem „Gesamtpaket. Und der neue Trainer war dabei auch ein wesentlicher Faktor für mich“, betont er. Am Mittwoch machten sie dann alles klar in Rotenburg.

Peter-Zwillinge und Ebersbach verlängern

Bis zum Saisonende, so verspricht es der „Aufsteiger“, wird er aber weiter Vollgas in der Reserve geben – sobald er nach seinem Muskelfaserriss wieder voll belastbar ist. Apropos Zweite: Bei der sieht es personell für die neue Saison noch gar nicht gut aus – schließlich steht auch Keeper Sebastian Lauridsen, der schon einige Landesliga-Einsätze in dieser Saison hatte, auf dem Sprung in die Erste. „Es wird definitiv eine zweite und auch eine dritte Mannschaft geben. Aber wir arbeiten da noch dran und brauchen noch etwas Zeit“, meint Vereinssprecher Ralph Reinhardt. Ob Bezirksliga-Trainer Dariusz Sztorc weitermacht, ist ebenfalls noch unklar – auch hier wollte sich der RSV noch nicht zu äußern.

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