Pokalsieg zu Hausdorfs Abschied

Rotenburgs Handballerinnen gelingt versöhnlicher Saisonabschluss

In Bruchhausen-Vilsen endete die Saison für den TuS Rotenburg versöhnlich: Nach verpasster Meisterschaft sicherte sich das Team immerhin den Pokal der Handball-Region Mitte-Niedersachsen.

Rotenburg - Versöhnlicher Saisonabschluss für die Handballerinnen des TuS Rotenburg. In Bruchhausen-Vilsen gewann die Landesklassen-Mannschaft von Trainer Jens Miesner den Pokal der Handball-Region Mitte-Niedersachsen.

Im Endspiel gab es einen ungefährdeten 31:18 (11:7)-Sieg gegen den Gastgeber HSG Bruchhausen-Vilsen, der in der Regionsoberliga spielt. Im Halbfinale hatte sich der TuS Rotenburg einen Tag zuvor gegen den Klassenpartner HSG Mittelweser/Eystrup ebenso deutlich mit 29:18 (17:7) durchgesetzt. „Der Pokalsieg entschädigt ein wenig für den verpassten Aufstieg. Meine Mannschaft hat in beiden Spielen noch einmal Charakter und den größeren Willen gezeigt“, freute sich Miesner.

„Charakter und Willen gezeigt“

Obwohl jeweils einige wichtige Stammkräfte fehlten, war der TuS Rotenburg stets die dominierende Mannschaft. Im Endspiel ging der Wümme-Club mit 4:2 in Führung und lag nach 25 Minuten schon mit 10:5 vorne. Zur Halbzeit stand es 11:7 für die Miesner-Schützlinge. In der zweiten Halbzeit konnte die HSG Bruchhausen-Vilsen den Rückstand nicht mehr verkürzen. Im Gegenteil, nach 50 Minuten lag Rotenburg uneinholbar mit 20:12 vorne und gewann schließlich souverän mit 31:18.

Es war übrigens das letzte Spiel von Christian Hausdorf als Co-Trainer, da ihm diese Aufgabe neben seiner Tätigkeit als Kreisläufer in der ersten Herren zu viel geworden ist. „Es hat mir immer viel Spaß gemacht, aber ich will mich mehr als Spieler auf die Oberliga-Mannschaft konzentrieren“, erklärte er. Erfolgreichste Torschützen waren im Endspiel Annika Trau und Mirjam Bamberg mit jeweils acht Toren.

Auch im Halbfinale hatte der TuS Rotenburg überhaupt keine Mühe gehabt, die HSG Mittelweser/Eystrup nach einer 17:7-Halbzeitführung mit 29:18 zu schlagen. Eine Woche zuvor hatte der TuS Rotenburg das Punktspiel gegen den Kontrahenten noch mit 23:28 verloren. „Wir haben nach 15 Minuten schon mit 10:4 geführt. Da war früh die Messe gelesen“, freute sich Miesner. Im Halbfinale traf Annika Trau ebenfalls acht Mal, Lisa Gerdsen steuerte sechs Tore bei. 

jho

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