Im Pokal peilen die Hurricanes den ersten Sieg an / Wiedersehen mit Takács

Zeit für die Premiere in Herne

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Im Liga-Hinspiel waren Laura Rahn (am Ball gegen Radostina Slavova-Naneva) und ihre Hurricanes nahe dran am ersten Sieg in Herne – den soll es nun im Pokal-Viertelfinale geben.

Scheeßel - Beim Herner TC haben die Basketballerinnen der Avides Hurricanes noch nie gewonnen, beim Herner TC begann am 18. Oktober eine sechs Spiele andauernde Negativserie. Genügend Gründe also für das Team von Coach Tomas Holesovsky, nach der kurzen Weihnachtspause im Viertelfinalspiel des DBBL-Pokals, morgen (17 Uhr) in der Sporthalle der Mont-Cenis-Gesamtschule, den Spieß mal umzudrehen. Schließlich geht es um den Einzug in Finalturnier, dem Top Four! Es wäre das erste Mal, wenn die Hurricanes sich qualifizieren würden.

Es war am 18. Oktober, als nicht viel zum ersten Sieg in Herne fehlte. Ein starkes erstes Viertel, eine knappe Pausenführung und eine überzeugende Aufholjagd im letzten Durchgang reichten jedoch nicht, weil die Hurricanes das dritte Viertel mit 9:23 weggeschenkt hatten – 69:74 hieß es.

Seitdem ist viel passiert. Die Holesovsky-Crew berappelte sich längst wieder und ist – inklusive des Pokalerfolgs bei Zweitligist SG Weiterstadt – seit drei Spielen ungeschlagen. „Wir sind aber nicht der Favorit, wir haben nichts zu verlieren“, erklärt der Coach. „Die Hurricanes darf man nicht unterschätzen“, wird Hernes Trainer Marek Piotrowski indes in der vereinseigenen Pressemitteilung zitiert. Sein Club hat personell inzwischen nochmal nachgebessert und auf die Verletzungen von Ireti Amojo und Emina Karic reagiert. Die bereits 31-jährige Amerikanerin Yolanda Jones wurde aus Puerto Rico eingeflogen, die Österreicherin Kata Takács kam von Uni Györ aus Ungarn. Die Ex-Hurricanes-Akteurin, die sich in Herne nicht zuletzt dank ihrer Reboundstärke sofort einen Starting-Five-Platz auf dem Flügel sicherte, trifft erstmals auf ihr altes Team, für das sie von 2011 bis 2014 aufgelaufen ist. „Sie spielt sehr gut und mit viel Energie“, weiß Holesovsky.

Ein Problem haben übrigens beide Trainer: „Unsere Amis sind spät zurückgekommen, die Vorbereitung über die Feiertage war schwierig“, berichtet Piotrowski. Holesovsky geht es nicht besser. Erst heute hat er alle Spielerinnen wieder im Training beisammen, als letzte trifft Angela Rodriguez ein. Der Tscheche setzt aber darauf, dass sich die ansteigende Formkurve trotz der Pause fortsetzt. „Es wird ein hartes Spiel“, weiß auch seine zuletzt starke Amerikanerin Shay Selby. Dass ihr Team noch nie in Herne erfolgreich war, lässt sie recht kalt. „Irgendwann ist immer das erste Mal“, erklärte sie nach dem letzten, überzeugenden Sieg bei den Osnabrück Panthers.

maf

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