Plückhahn fühlt sich wohl

Scheeßels Talent schießt Reserve mit 16 Saisontoren zum Klassenerhalt

Lasse Plückhahn war die Lebensversicherung für Scheeßels Reserve. - Foto: Woelki
+
Lasse Plückhahn war die Lebensversicherung für Scheeßels Reserve.

Scheessel - Von Vincent Wuttke. Über den Zwischenstand der Partie vom Vahlder SV gegen den TuS Brockel (1:4) informierte sich Lasse Plückhahn lieber nicht. Vielmehr sorgte der Stürmer des SV Rot-Weiß Scheeßel II dafür, dass der Blick auf die Geschehnisse in Vahlde auch nicht mehr wichtig war. Dank des Doppelpacks des Talents beim 2:0-Sieg gegen den SV Jeersdorf war ohnehin klar, dass Vahlde als Absteiger aus der 2. Fußball-Kreisklasse Süd feststeht. Scheeßel feierte hingegen den Klassenerhalt.

„Natürlich ist das für uns auch ziemlich wichtig, in der Klasse zu bleiben. Das war unser klares Ziel“, erklärt der Matchwinner. Deshalb war der Angreifer auch umso zufriedener mit seiner Leistung. „Na klar bin ich glücklich, wenn ich in so einem wichtigen Spiel meinen Beitrag leisten kann“, erzählt Plückhahn.

Im vergangenen Sommer war er aus der Jugend des SV Rot-Weiß Scheeßel zu den Herren aufgerückt. Für den Offensivmann war der Sprung kein Problem. Immerhin hatte er mit seiner Jugendmannschaft unter Torsten Lüdemann bereits in der Jugend mehrere Jahre auf Bezirksebene gespielt. „Aber der Fußball ist schon sehr viel härter. Da muss man sich erst mal dran gewöhnen“, spricht der Torjäger trotzdem von kleinen Veränderungen. Während seine ehemaligen Teamkollegen Nico Schanowski und Mirko Lohmann im Kreisliga-Team sofort zu Stammspielern wurden, führte der Weg von Plückhahn zunächst in die 2. Kreisklasse zur Reserve. Vor allem drei Gründe waren dafür ausschlaggebend. „Der Einstieg bei den Herren war so einfacher für mich. Und ich wollte weiterhin unter Torsten Lüdemann und Heiko Scherz spielen“, waren die beiden Betreuer der zweiten Mannschaft für den Schüler wichtig. Für Sven Schumacher, scheidender Trainer der Kreisliga-Elf des Vereins, war Plückhahn auch deshalb noch keine Alternative, weil es der Stürmer nur selten zum Training schaffte. „Das soll sich aber ändern“, so der 18-Jährige schmunzelnd.

So kommt er in seiner ersten Herrenspielzeit auf 42 Minuten in der Kreisliga. Trotzdem war das Premierenjahr ein großer Erfolg für den Scheeßeler. Immerhin netzte der Angreifer in der 2. Kreisklasse gleich 16 Mal ein. Er war somit die Lebensversicherung seiner Mannschaft. Trotz der starken Trefferquote hat Plückhahn keine hohen Ansprüche für die nächste Saison. „Ich spiele in der nächsten Saison auch auf jeden Fall in der Zweiten. Das Team ist super und hat mich toll aufgenommen“, bleibt Plückhahn seiner Elf treu.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Sieg reicht nicht: Bayern-K.o. gegen Paris Saint-Germain

Sieg reicht nicht: Bayern-K.o. gegen Paris Saint-Germain

Antifa-Demo gegen rechte Gewalt zieht durch Syke

Antifa-Demo gegen rechte Gewalt zieht durch Syke

Blutiger Dornfelder: ein Krimi-Rotwein-Paket zum Genießen

Blutiger Dornfelder: ein Krimi-Rotwein-Paket zum Genießen

Trauerfeier für Prinz Philip am kommenden Samstag

Trauerfeier für Prinz Philip am kommenden Samstag

Meistgelesene Artikel

„Kuscheln könnt ihr nachher“ ‒ Erinnerungen an Kult-Referee Uwe Zahler

„Kuscheln könnt ihr nachher“ ‒ Erinnerungen an Kult-Referee Uwe Zahler

„Kuscheln könnt ihr nachher“ ‒ Erinnerungen an Kult-Referee Uwe Zahler
Regionalliga-Aufstieg: Plant auch der Heeslinger SC den rechtlichen Weg?

Regionalliga-Aufstieg: Plant auch der Heeslinger SC den rechtlichen Weg?

Regionalliga-Aufstieg: Plant auch der Heeslinger SC den rechtlichen Weg?
TV Sottrum, SV Anderlingen und FC Walsede spüren den Phantomschmerz

TV Sottrum, SV Anderlingen und FC Walsede spüren den Phantomschmerz

TV Sottrum, SV Anderlingen und FC Walsede spüren den Phantomschmerz
Lotta Stach steigt bei den Hurricanes aus

Lotta Stach steigt bei den Hurricanes aus

Lotta Stach steigt bei den Hurricanes aus

Kommentare