Rotenburg sichert mit 4:2 gegen Hameln die Vizemeisterschaft ab

Plötzlich passt alles bei Loss

Als es darauf ankam, war Sebastian Loss da. Den Tiebreak des ersten Satzes gewann die Nummer zwei sogar mit 7:0 und legte damit den Grundstein für den Sieg.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Philipp Barautzki hatte genügend Zeit. Die Nummer vier des Tennis-Oberligisten TC Grün-Weiß Rotenburg war als Erster mit seinem Einzel im letzten Punktspiel der Wintersaison durch. Er hatte seinen Kontrahenten Nikolas Beißner vom Schlusslicht DT Hameln mit 6:2, 6:2 bezwungen. Also belohnte er sich in seiner Pause bis zum Doppel zunächst mal mit einem Stück Kuchen. Den gab es später auch für die Kollegen – die Punkte ebenfalls. Mit einem 4:2-Heimsieg sicherten sich die Wümmestädter wie im Vorjahr den Vize-Titel und warten nun darauf, dass sich vielleicht noch eine Tür zur Nordliga öffnet.

„Das wäre schon geil. Ich hätte nichts dagegen – und die anderen aus der Mannschaft, glaube ich, auch nicht“, schielt Barautzki durchaus mit einem Auge eine Liga höher. Bis zur endgültigen Entscheidung kann es aber noch dauern. „Schade, dass wir nicht immer komplett waren“, ergänzte der Routinier. Ansonsten wäre womöglich sogar mehr als Platz zwei hinter dem ungeschlagenen Hildesheimer TC RW drin gewesen.

Während Barautzki mit Hamelns unkonventionell spielenden Ersatzmann Beißner kaum Probleme hatte, entwickelte sich auf dem vorderen Platz in der Halle am Nobelsteder Weg anfangs ein umkämpftes Match der beiden Zweier zwischen Sebastian Loss und Felix Giesberts, dem im ersten Durchgang das Break zum 6:5 gelang. Doch plötzlich minimierte Loss seine Fehlerquote, fand die nötige Konzentration, Präzision sowie Power und antwortete mit einem Rebreak sowie einem 7:0 im Tiebreak! „Alter Schwede! Gar keinen einzigen Punkt geholt, oder was?“, führte sein Gegner Giesberts anschließend Selbstgespräche. „Typisch für Sebastian. Wenn er erst einmal im Tunnel ist, sieht man, was für ein guter Spieler er ist“, kommentierte indes Rotenburgs Coach Zlatan Burina das Match, das letztlich mit 7:6, 6:2 an seinen Schützling ging.

Der an Position drei aufschlagende Youngster Emir Burina ließ durch sein 4:6, 1:6 gegen Lukas Lemke die bereits als Absteiger feststehenden Gäste noch einmal verkürzen. Tarik Burina brachte schließlich im Spitzenspiel gegen Linus Holthey den dritten Punkt mit einem knappen 7:6, 6:4 nach Hause.

Die Doppel wurden nicht mehr beendet. Die Burina-Brüder gaben gegen Holthey/Giesberts auf, im Gegenzug taten es Lemke/Beißner den Rotenburgern im Duell gegen Loss/Barautzki gleich.

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