Platz elf bei Triathlon-DM trotz Hitze und Hüftproblemen / Keno Frenz 32.

Kyra Frenz beißt sich durch

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Nicht zu übersehen: Die Hitze bei der Triathlon-DM verlangte der ohnehin schon angeschlagenen Kyra Frenz alles ab – am Ende erreichte die 15-Jährige aber als Elfte das Ziel.

Rotenburg - Bis an die Grenzen gegangen: Bei 36 Grad kam Kyra Frenz bei den Deutschen Meisterschaften, die im Rahmen des Muldental-Triathlons in Grimma ausgetragen wurden, als Elfte der weiblichen Jugend A ins Ziel. Mit ihrer Zeit von 1:08,32 Stunde war das 15-jährige Talent des TuS Rotenburg trotz einer Hüftverletzung die schnellste niedersächsische Starterin. Ihr Bruder Keno Frenz belegte in der männlichen Jugend B Rang 32 von 77 Teilnehmern.

350 Triathleten trafen sich im sächsischen Grimma, um Deutschlands Beste im Jugend- und Juniorenbereich zu ermitteln. Geschwommen wurde im Staubereich der Mulde, bei der anspruchsvollen Radstrecke musste unter anderem der Prophetenberg mit neunprozentiger Steigung erklommen und das Kopfsteinpflaster der Innenstadt bezwungen werden. Der Lauf führte durch Grimmas Zentrum.

Für Kyra Frenz waren 750 Meter im Wasser (davon die Hälfte gegen die Strömung) zu absolvieren. Der Start verlief nicht überragend. Denoch verließ die Rotenburgerin als Sechste nach 10:52 Minuten die Mulde und sicherte sich die erste Radgruppe, was bei Windschattenfreigabe wichtig war. Die viereinhalb Radrunden über je 4,25 Kilometer bewältigte Kyra Frenz mit der sechstschnellsten Radzeit (35:17 Minuten). Bei glühender Hitze war der Fünf-Kilometer-Lauf eine riesige Anstrengung. Viele Athleten bekamen Kreislaufprobleme, auch der Rotenburgerin machte die Hitze zu schaffen, sie bekam schlecht Luft. Hinzu kamen die Hüftprobleme, sodass Frenz ihren Lauf nicht in gewohnter Weise durchziehen konnte und nach 21:45 Minuten das Ziel erreichte.

Für Keno Frenz standen 400 Meter im Wasser, zehn Kilometer mit dem Rad und der 2,5-Lauf-Kilometer auf dem Programm. Nach sehr guter Schwimmzeit (5:59 Minuten) musste er in der dritten Radrunde abreißen lassen (20:08 Minuten) und lief dann nach 9:50 Minuten mit einer Endzeit von 36:43 Minuten als 32. ein.

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