Tobias Engel ist der Shooting-Star des TV Sottrum

„Platz drei bis vier ist drin“

Tobias Engel will beim Fußball-Kreisligisten TV Sottrum die Nummer bleiben. - Foto: Freese

Sottrum - Der Kader des TV Sottrum ist sicherlich einer der ausgeglichensten der Fußball-Kreisliga – das zeigt auch ein Blick auf die Torhüterposition. Hier hat der Wieste-Club in der vergangenen Saison mit Marco Trumpf einen starken Rückhalt gehabt. Doch mit Tobias Engel hat der Routinier mittlerweile einen echten Herausforderer bekommen. Das 18-jährige Torwartjuwel hat mit starken Leistungen dazu beigetragen, dass die zweitbeste Defensive der Liga aus Sottrum kommt. So ist der Auszubildende zum KFZ-Mechatroniker natürlich sehr zufrieden mit seinem persönlichen Saisonstart.

Von den bisherigen sieben Saisonspielen haben Sie nur eines verpasst. Sind Sie also die neue Nummer eins im Sottrumer Tor?

Tobias Engel: Bis jetzt sieht es so aus, ja. Ich habe aber auch ein wenig davon profitiert, dass Marco Trumpf verletzungsbedingt ausgefallen ist.

Gibt es also noch keine klare Absprache, wer Stammkeeper ist?

Engel: Eigentlich war zwischen uns Torhütern und den Trainern besprochen, dass wir uns von Spiel zu Spiel abwechseln. Das geht dann los, wenn Marco bald wieder dabei ist.

Haben Sie mit Ihren konstant guten Leistungen keine Pluspunkte gesammelt?

Engel: Ich bin natürlich sehr zufrieden, wie es gelaufen ist. Vor allem, dass ich mal ein paar Spiele am Stück bestritten habe – das bringt mich weiter. Anfangs war abgesprochen, dass ich nur jedes dritte Spiel auflaufen soll.

Es scheint, als wären Sie schon im Herrenbereich angekommen. Hilft es bei der Integration auch, dass im Team mit Johannes Hastmann und Joshua Hüsing zwei weitere Nachwuchshoffnungen mit aufgerückt sind und Sie so nicht das alleinige Küken sind?

Engel: Natürlich hilft es. Ich bin ja aber auch nicht wirklich neu in der Mannschaft, habe schließlich schon unter Coach Ralf Brockmann mittrainiert, da wir im damaligen Jugendteam kaum Torwarttraining hatten. In der vergangenen Saison habe ich auch unter Tomas Meyer einige Spiele absolviert. Insgesamt hat die Mannschaft mich aber super aufgenommen.

Mit neun Gegentoren nach sieben Spielen hat der TV Sottrum die zweitbeste Abwehr der Liga. Was macht die Defensive so stark?

Engel: Erst mal ist es ein großer Verdienst von meinen Vorderleuten. In der Defensivarbeit passt es im Mittelfeld und der Abwehr einfach. Ich musste zwar auch ein paar Mal eingreifen, aber größtenteils halten die Kollegen die Gegner vom Tor fern.

In den Wochen ohne Matthias Michaelis lief es offensiv aber nicht. Ist das Team zu abhängig von ihm?

Engel: Das würde ich nicht so sehen, auch wenn wir „Tiddy“ brauchen. Ich hätte es auch nicht gedacht, dass wir uns so schwer ohne ihn tun. Es waren aber auch andere Stammspieler in der Zeit angeschlagen.

Was macht das Team in der Vorwärtsbewegung jetzt besser? Sieben Tore in den vergangenen zwei Spielen sprechen ja eine deutliche Sprache.

Engel: Wir hatten Probleme, weil wir es häufig zu kompliziert gemacht haben, und wir haben zu viele Hochkaräter ausgelassen. Im Training hat unser Coach Vitalij Kalteis gleich reagiert mit diversen Übungen. Das setzten wir im Spiel jetzt besser um.

Also hat Trainer Kalteis an den entscheidenden Schrauben gedreht?

Engel: Ich denke ja, er macht mit Co-Trainer Daniel Matthies einen super Job. Sie sind immer top vorbereitet und arbeiten sehr detailliert.

Sonntag treffen Sie auf den VfL Visselhövede, der mit seinem Sieg zuletzt im Aufwind ist. Welches Team setzt also seinen positiven Trend fort?

Engel: Wir natürlich. Nur weil Visselhövede ein Spiel gewonnen hat, heißt es ja nicht, dass die jetzt jedes gewinnen werden.

Wo geht die Reise für den TV Sottrum in diesem Jahr hin?

Engel: Wir wollen unter die ersten drei bis vier Plätze kommen, das ist meiner Meinung nach realistisch. 

vw

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