Judoka gewinnt bei DM in Duisburg

Peters zeigt es Frey und holt Titel

Dimitri Peters ließ seinen Gegnern keine Chance. Foto: imago

Rotenburg - Die Enttäuschung nach der Nicht-Nominierung zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im vergangenen Jahr hat Judoka Dimitri Peters eindrucksvoll überwunden. Der 32-Jährige, der lange für den TuS Rotenburg startete, hat sich bei der Deutschen Meisterschaft in Duisburg die Goldmedaille gesichert.

Im Finale der Konkurrenz bis 100 Kilogramm gewann Peters, der für das Judo-Team Hannover an den Start ging, gegen Karl-Richard Frey (TSV Bayer 04 Leverkusen). Diesen hatte der Deutsche Judobund anstelle von Peters zu Olympia geschickt.

„Es ist schon eine Genugtuung für mich, wieder ganz oben zu stehen“, freute sich der neue Deutsche Meister. Im Goldkampf hatte er Frey ausgehebelt und mit einer Ippon-Wertung – die höchste im Judo – gewonnen. „Auf diesen Kampf hatte die gesamte Judogemeinschaft gewartet, wurde mir danach von vielen gesagt“, erklärte der ehemalige Unterstedter. Schon zuvor hatte Peters kaum Probleme, um durch das Feld zu marschieren. In Runde eins begann er mit einem Erfolg gegen Artur Vartanjan (JC Asahi Bremen). „Den habe ich letztendlich am Boden abgewürgt“, so Peters, der danach auch keine Probleme gegen Peter Wiese (Velberter Judo-Club) und Daniel Herbst (JC Leipzig) hatte. 

Erst im Halbfinale wartete der erste richtige Test auf ihn. Gegen Johannes Valentin Frey (Judo-Club 71 Düsseldorf) kassierte Peters, der im gesamten Turnier keine einzige Wertung gegen sich kassierte, eine Verwarnung wegen Passivität. „Ich habe ihn sich erstmal austoben lassen, weil er stark angefangen hat. Danach habe ich ihn ausgekämpft“, erklärte Peters, der im Finale dann auch noch den Bruder seines Halbfinal-Gegners besiegte. 

vw

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