Judoka des TuS Rotenburg nach Verletzung noch nicht fit / „Das ist natürlich bitter“

Peters’ WM-Traum geplatzt

Rotenburgs Aushänge-Judoka Dimitri Peters trägt seine verletzungsbedingte WM-Absage mit Fassung und strebt ein baldiges Comeback an.

Kreis-Rotenburg - ROTENBURG (lka) · Es sollte der Höhepunkt der Saison werden. Die Vorbereitung des gesamten Jahres war darauf ausgelegt. Doch der Traum von einer Medaille bei den Judo-Weltmeisterschaften im japanischen Tokio ist für Dimitri Peters vom TuS Rotenburg geplatzt. Eine Knieverletzung zwingt den 26-Jährigen zum Zuschauen. „Das ist natürlich bitter. Aber dank der Unterstützung meiner Familie und meiner Trainer habe ich mich damit abgefunden“, erklärt der Ausnahmeathlet.

Die Blessur, ein Anriss des Innenmeniskus’, zog sich Peters bereits Ende Mai beim Grand Slam in Rio de Janeiro zu. „Den Kampf, in dem es passiert ist, habe ich sogar noch gewonnen“, so Peters, der zunächst von einer leichten Innenbandzerrung ausgegangen war. Doch die folgende Operation war unumgänglich, sodass der Judoka seine WM-Pläne begraben musste, da er nicht rechtzeitig fit wurde. „Dabei habe ich extra die Europameisterschaft ausfallen lassen, um mich voll und ganz auf die Weltmeisterschaft zu konzentrieren.“

Aber Peters kann der Tatsache, dass die Titelkämpfe vom 9. bis 13. September nun ohne ihn stattfinden, sogar etwas Positives abgewinnen: „Ich kann jetzt durch spezielle Kraftübungen genau das trainieren, was mir bisher noch gefehlt hat.“ Derzeit absolviert der mehrfache Deutsche Meister und U 23-Europameister ein Pensum von vier Stunden pro Tag. In der Sportfördergruppe der Bundeswehr findet er dabei die idealen Bedingungen. Im Oktober strebt Peters sein Comeback auf der Matte an. Beim Grand Slam in Rotterdam hofft der derzeit Zwölftplatzierte der Weltrangliste in der Klasse bis 100 Kilogramm auf weitere Punkte, um sich für die Olympischen Spiele 2012 in London zu qualifizieren. „Das ist natürlich mein ganz großes Ziel, nachdem ich in Peking bereits als Ersatzmann dabei war“, gibt Peters zu. Zunächst müsse er aber das Vertrauen in sein Knie wiederfinden: „Der Heilungsprozess verläuft gut, bald kann ich wieder sämtliche Übungen durchführen.“

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