Der letzte große Auftritt

Judoka Dimitri Peters kämpft bei der WM um eine Medaille

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Dimitri Peters

Rotenburg - Es ist das Ende der internationelen Karriere des Dimitri Peters und soll so etwas wie der laute Knall zum Ende werden. Ab Sonnabend steht der in Rotenburg großgewordene Peters bei der Judo-Weltmeisterschaft im ungarischen Budapest in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm auf der Matte. Danach ist Schluss. Das hatte der 33-Jährige bereits am Anfang des Jahres angekündigt.

Nun, kurz vor der „Leistungssport-Rente“ will Peters, der in der Kreisstadt unter Trainer Volker Mitschke beim TuS Rotenburg den Kampfsport erlernte, unbedingt noch einmal Edelmetall gewinnen. Drei Mal hat er in seiner langen Karriere bei Weltmeisterschaften bereits Bronze gewonnen. 

„Zeit für Kopfkino ist jetzt nicht“

Der Höhepunkt seiner Laufbahn war aber der dritte Rang bei den olympischen Spielen in London 2012. Zu dern Wettkämpfen 2016 in Rio de Janeiro war der zweifache Familienvater dann nicht berücksichtigt worden, in diesem Jahr aber wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. In Duisburg sicherte sich Peters das sechste Mal Platz eins bei den Deutschen Meisterschaften. 

In den vergangenen Monaten hatte der Athlet des Judo-Teams Hannover, der in der Bndesliga für das Hamburger Judo-Team startet, den Fokus voll auf den am Sonnabend beginnenden Wettkampf gelegt. „Nur noch wenige Schritte sind es bis zur WM. Dann wird sich zeigen, ob ich über die Jahre an den richtigen Schrauben gedreht habe. Vieles geht gerade durch meinen Kopf, aber Zeit für Kopfkino ist jetzt nicht“, hat Peters, der vor kurzem eine Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr in Hannover begonnen hat, auf seiner Facebook-Seite geschrieben.

vw

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