Rotenburger Judoka hat sich gezielt auf die Judo-Weltmeisterschaft vorbereitet

Peters: „Ich will so weit wie möglich oben stehen“

Ab Dienstag wird es für Dimitri Peters (rechts) ernst: Der Judoka des TuS Rotenburg startet bei der Weltmeisterschaft in Paris. ·

Rotenburg - Von Dennis SchottDimitri Peters geht es in diesen Tagen ruhig an. Regenerieren lautet die Devise. Der Judoka des TuS Rotenburg schont derzeit alle Kraftreserven für das Ereignis, auf das er sich gezielt vorbereit hat: die Judo-Weltmeisterschaft vom 23. bis 28. August in Paris.

Momentan durchläuft der Rotenburger das totale Kontrastprogramm dessen, was er am Bundesleistungszentrum in Kienbaum durchgemacht hat. „Es war anstrengend. Wir hatten viele Trainingseinheiten, die nahe an der Wettkampfbelastung waren“, sagt Peters, der am Montag mit dem Nationalteam nach Paris fliegt. Einen Einblick in den harten Trainingsalltag der deutschen Nationalmannschaft gewährt das Internet, genauer gesagt: youtube. Dort hat Peters‘ Teamkollege Sven Maresch ein Video online gestellt, das die Athleten beim Training zeigt. „Das Frauen-Team hatte das schon vorher gemacht, dann haben wir das auch gemacht“, sagt der Rotenburger, der in dem rund fünfminütigen Beitrag beim Bankdrücken und beim „Sparing“ zu sehen ist.

Jetzt, da die Vorbereitung auf das Großereignis abgeschlossen ist, „trainiere ich nur noch ein Mal am Tag. Es geht darum, die Beweglichkeit und die Schnelligkeit beizubehalten“, so Peters zur der regenerativen Trainingsphase. Es ist überhaupt das erste Mal nach langer Zeit, dass er beschwerdefrei an sich arbeiten konnte. Ein Dreivierteljahr war er durch einen Meniskusanriss eingeschränkt gewesen. „Aber jetzt geht es wieder bergauf“, frohlockt der Judoka, der jüngst beim Sieg des stark besetzten Europa-Cups in Hamburg von sich reden machte.

Das Ziel bei der WM in Paris hat Peters klar vor Augen: ein Platz unter den ersten Fünf. Damit wäre nämlich die direkte Qualifikation für die olympischen Spiele geschafft. „Wenn man bei einer WM dabei ist, will man natürlich so weit wie möglich oben stehen“, liebäugelt der Rotenburger, der in der Klasse bis hundert Kilogramm startet, durchaus mit mehr, weiß aber zugleich: „Es wird schwer. Es gibt viele gute Kämpfer, die das Zeug haben, ganz oben zu stehen.“ Dimitri Peters eingeschlossen.

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