Ausstellung: „Dima - Ein Leben im Leistungssport“

Peters-Fotos bald im Ratssaal?

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Pause auf dem Pauschenpferd: Auch im Training begleitete Michael Neugebauer Judoka Dimitri Peters.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Dimitri Peters ist ein Kind der Stadt. Beim TuS Rotenburg ist der inzwischen 34-Jährige zum Weltklasse-Judoka gereift. Vor einigen Jahren hat der Olympia-Dritte seinen Lebensmittelpunkt nach Hannover verlegt. Nun soll er zurück an die Wümme kommen, mit einer Ausstellung. „Dima - Ein Leben im Leistungssport“, heißt sie und zeigt Schwarz-Weiß-Fotografien von Michael Neugebauer.

„Das war schon komisch“, erinnert sich Dimitri Peters, als er sich erstmals selbst gegenüberstand und die Bilder von Michael Neugebauer in einer Ausstellung sah. „Ich bin ja kein Star, ich bin Sportler“, ergänzt der einstige Weltklasse-Judoka bescheiden. Nachdem die Fotografien, die Peters nicht nur sportlich, sondern auch privat, nicht nur im Erfolgsmoment, sondern auch nach Niederlagen zeigen, bereits in Köln und in Hannover ausgestellt wurden, soll nun seine Heimatstadt folgen. „Gerne würden wir die Ausstellung wandern lassen. Rotenburg gehört meiner Meinung nach dazu“, sagt Peters.

Bei der Stadt sehen sie es genauso. Bürgermeister Andreas Weber bekräftigt: „Selbstverständlich würden wir die Fotos gerne ausstellen und es mit einem kleinen Empfang begleiten, weil ja seine Wurzeln hier sind.“ Die Fühler habe er bereits ausgestreckt. Über die Details muss noch gesprochen werden, vor allem auch mit Neugebauer. „Es sind ja seine Werke“, betont Peters. „Wir können und wollen das auf jeden Fall“, bestätigt Reinhard Lüdemann, in der Verwaltung für die Kultur zuständig. Im Rathaus selbst gibt es zwei Möglichkeiten - die Ausstellungsfläche im Foyer, für die es 2019 noch freie Termine gibt, oder aber den Ratssaal, wo es auch Oberlicht gibt. Im Ratssaal wurden bereits die Bleistifzeichnungen eines Horst Janssen ausgestellt, der Kunstverein nutzte die Räumlichkeit, bevor es den Kunstturm gab. Allerdings umfasst die Foto-Ausstellung über Peters mehr als 100 Fotos, teils großformatige. Sieben Jahre lang hatte Neugebauer den Judoka mit der Kamera begleitet. In der Galerie für Fotografie (GAF) in Hannover, wo die Bilder zuletzt zu sehen waren, hätten sie sich 1 000 Besucher angeschaut, berichtet Peters: „Das war die bestbesuchte Ausstellung, die sie dort je hatten.“

Der Modellathlet im Orignal und auf Fotopapier mit dem Künstler: Dimitri Peters und Michael Neugebauer (r.).

Auch wenn er inzwischen nicht mehr international kämpft, steht Peters übrigens noch auf der Matte und hat zuletzt in der Bundesliga für das Hamburger JT gekämpft. Ein Wechsel zum JT Hannover hat sich inzwischen zerschlagen. „Ein Jahr kämpfe ich aber noch, es wird wohl ein Verein im Süden“, verrät er. Doch längst geht der Job vor. Peters absolviert eine Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Hannover.

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