Rotenburgs Olympiafahrer bei Europa-Cup Dritter / „Kein Schlabberlook“

Peters bringt sich in Form und schwärmt vom Outfit

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Auf der Matte trägt Dimitri Peters den Judogi – doch das Olympia-Outfit umfasst viel mehr Kleidungsstücke. ·

Rotenburg - Von Matthias FreeseLondon kann kommen: Judo-Ass Dimitri Peters, der erste Olympia-Teilnehmer in der Geschichte des TuS Rotenburg, hat sich mit dem dritten Platz beim Europa-Cup in Prag weiteres Selbstvertrauen geholt. In der englischen Metropole startet der 28-Jährige am 2. August in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm.

Gestern ging es für Peters jedoch erst einmal nach Mainz in die Kurmainz-Kaserne – dort wurden die deutschen Judoka eingekleidet. „So ungefähr 70 Teile haben wir bekommen. Und es sind schon ein paar schicke Klamotten dabei – gerade die Sachen zum Einmarsch von Bogner“, findet Peters. Wer übrigens gedacht hat, dass der Modellathlet bei der Größe auf XXL zurückgreifen muss, den belehrt er lachend eines Besseren: „Ich habe da meistens L oder XL gehabt. Der Schlabberlook ist doch vorbei, man trägt es heute etwas körperbetonter.“

Erst zwei Tage zuvor war der Unterstedter aus Tschechien zurückgekehrt. Dort stand ein Trainingscamp in Nymburk sowie der Europa-Cup in Prag an. Nach dem dritten Platz eine Woche zuvor im slowenischen Celje sprang erneut der Bronzerang heraus. „Das ist okay gewesen. Wir haben da ja aus dem Training heraus gekämpft, es war ein reiner Trainingswettkampf, um die Form zu überprüfen.“ Und mit der ist Peters im Hinblick auf Olympia ganz einverstanden. Im Gegensatz zu den Wertungen der Kampfrichter in Prag. Dort unterlag der 21. der aktuellen Weltrangliste in seinem Pool dem Lokalmatadoren und späteren Sieger Lukas Krpalek – im internationalen Ranking neun Plätze vor Peters liegend. „Das war schon umstritten, man hätte in der einen Situation

Letztes Trainingslager

in Kienbaum

auch Ippon für mich geben können. Stattdessen wurden mir die Strafen angedreht. Egal, ich habe gesehen, dass ich ihn schlagen kann“, merkt er an. Während Peters am Ende auf dem Treppchen stand, blieb dem Weltranglisten-Ersten Maxim Rakov aus Kasachstan nur Platz fünf – auch er unterlag Krpalek.

Nach ein paar Tagen bei Frau und Kindern in Hannover steht für Peters ab nächsten Donnerstag bereits das letzte Trainingslager bis 15. Juli in Kienbaum an. Am 24. Juli fliegt der deutsche Judo-Tross dann nach London.

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