Judo-Ass holt beim Grand-Slam in Moskau Bronze / Bestätigung für das harte Training

Peters ist „auf dem richtigen Weg“

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Da ist sie wieder, die Siegerfaust: Dimitri Peters besiegte beim Grand-Slam in Moskau im kleinen Finale den Russen Sergei Samoilovich und sicherte sich damit Bronze. ·

Rotenburg - Eindrucksvolle Rückkehr: Dimitri Peters sicherte sich beim Grand-Slam in Moskau in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm die Bronzemedaille. Das Judo-Ass des TuS Rotenburg musste sich erst im Halbfinale dem späteren Sieger Javad Mahjoub aus dem Iran geschlagen geben. Aufgrund seines Meniskusrisses hatte er eine längere Wettkampfpause einlegen müssen, wodurch er jetzt erst wieder ins internationale Geschehen eingreifen konnte.

„Ich bin durch die Verletzung noch nicht wieder hundertprozentig fit, daher bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Meine Leistung bestätigt das harte Training der vergangenen Wochen“, erklärte Peters, der sich noch bis morgen in Moskau aufhält.

Für den Weltranglisten-18. war es der erste große Auftritt nach den Olympischen Spielen in London. „Das ist schon eine andere Situation, als Bronzemedaillengewinner an den Start zu gehen. Der Druck war enorm“, meinte Peters. Von seiner Anspannung war auf der Matte dann aber nichts mehr zu spüren. In der ersten Runde des Pools D besiegte er problemlos den einstigen Junioren-Europameister Domenico di Guida. Nach 3:09 Minuten hatte er den Italiener mit einem aus der Beinklammer befreitem Mune-Katame am Boden, sodass sich dieser nicht mehr aus dem Griff befreien konnte. „Es war kein schwieriger Gegner, als Einstieg war es aber gut.“

Im Anschluss bekam er es mit dem Brasilianer Renan Nunes zu tun. Mit einer Yuko-Shiho-Variante beendete Peters den Kampf vorzeitig nach 3:50 Minuten. „Das war schon anspruchsvoller, da er gut auf mich eingestellt war“, gestand der in Unterstedt aufgewachsene Judoka.

Maxim Rakov aus Kasachstan wartete dann im Pool-Finale. Von Beginn an war es ein Duell auf Augenhöhe. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass der Kampf über die volle Distanz von fünf Minuten ging. Da der Weltmeister von 2009 für seine Passivität bestraft wurde und Peters dafür eine kleine Wertung erhielt, zog der 29-Jährige ins Halbfinale ein. Dort hieß sein Gegner Javad Mahjoub. Der Iraner, der im vergangen Jahr bei den Asiatischen Meisterschaften Silber geholt hatte, war für Peters „völlig unbekannt, sodass ich nicht wusste, was mich erwartet. Er war nicht so kräftig, dafür aber sehr beweglich“, sagte Peters. Nach 2:46 Minuten hatte ihn der Iraner erwischt und den Kampf durch eine Ippon-Wertung für sich entschieden. „Da war ich etwas unkonzentriert. Ich weiß jetzt aber, dass er auf jeden Fall zu schlagen ist“, zeigt sich der 29-Jährige selbstbewusst.

Im kleinen Finale wollte Peters „unbedingt gewinnen, da ich nicht mit leeren Händen dastehen wollte“. Gegen den Weltranglisten-Sechsten Sergei Samoilovich aus Russland gelangen ihm zwei Wazari-Wertungen, sodass der Kampf nach 4:02 Minuten beendet war. „Durch die Bronzemedaille kann ich gestärkt zur WM fahren. Ich befinde mich auf dem richtigen Weg“, blickt Peters optimistisch voraus. · ml

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