RSV II gibt Führung noch aus der Hand

Peter macht „Vissels“ Vizetitel perfekt

Das letzte Saisonspiel passte zur dürftigen Rückrunde des Rotenburger SV II um Justin Gercken, der hier von Visselhövedes Kevin van Detten verfolgt wird. Foto: Freese
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Das letzte Saisonspiel passte zur dürftigen Rückrunde des Rotenburger SV II um Justin Gercken, der hier von Visselhövedes Kevin van Detten verfolgt wird.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. So kurz stand Einwechselspieler Alexander Klaue mit Sicherheit noch nie auf dem Platz. Nach nur zwei Sekunden ging es für ihn schon wieder vom Feld. Was war passiert? Sein Teamkollege Noah Jagusch trottete so langsam vom Feld, dass ihn der Unparteiische Steven-John Tietje (TuS Brockel) mit Gelb-Rot runterschickte. In Unterzahl fanden sich die Kreisliga-Fußballer des Rotenburger SV II noch weniger zurecht und gaben ihr Heimspiel gegen den VfL Visselhövede noch mit 1:2 (0:0) aus der Hand.

„Ich habe die Szene zwar nicht gesehen, aber so etwas darf uns nicht passieren. Andererseits hätte der Schiedsrichter die Zeit auch einfach hinten ranhängen können“, meinte Rotenburgs Coach Patrick Werna, der mit der Leistung seiner Elf beim letzten Auftritt der Saison alles andere als einverstanden war. „Mir fehlen die Worte. Das war ein ganz schlechtes Spiel.“ Mit dieser Aussage hatte er recht, denn zu einem packenden Derby gehören normalerweise hitzige Zweikämpfe, jede Menge Torraumszenen sowie gute Chancen. Doch vielmehr plätscherte die Partie im Mittelfeld herum. In der 63. Minute waren es plötzlich die Gastgeber, die aus dem Nichts durch Erste-Herren-Leihgabe Yannik Malende das 1:0 erzielten. Kurz darauf ereignete sich die kuriose Jagusch-Szene (66.).

In Überzahl sowie durch die Einwechslungen von Ole Bruns (67.) und Patrick Peter (79.) kam „Vissel“ besser ins Spiel und setzte die Wümmestädter unter Druck. Per Sonntagsschuss glichen die Gäste dank des gebürtigen Rotenburgers Robert Posilek zum 1:1 aus (72.). Kurz vor Schluss drehte Peter (88.) sogar noch die Partie und machte die Vizemeisterschaft für die Heidestädter somit perfekt.

„Schade, dass es keine Relegation gibt, natürlich hätten wir dort ansonsten gerne angegriffen. Ich kann aber sagen, dass ich mit der Saison mehr als zufrieden bin“, fasste Visselhövedes Trainer Thomas Heidler zusammen. Das Gegenteil dürfte bei der RSV-Reserve der Fall sein, die mit nur einem Sieg in 2019 eine Rückrunde zum Vergessen ablieferte. Lediglich drei Zählern trennten die Wümmestädter in der Endabrechnung noch vom Relegationsplatz um den Abstieg.

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