Youngster erzielt Doppelpack beim Unterstedter 5:1 gegen Zeven / „Der Druck war zu groß“

Pesch belohnt sich doch noch selbst

Da wird gezerrt und gezogen: Daniel Moderau (r.) von der SG Unterstedt im Duell mit Zevens Maurin-Caspar Rädiger. - Foto: Freese

Unterstedt - Von Matthias Freese. In der zweiten Halbzeit stieg die Laune bei Werner Hölldobler spürbar an. „Da kann ich ja die Prämie beruhigt auszahlen“, meinte der Vorsitzende der SG Unterstedt schmunzelnd, nachdem seine Kreisliga-Fußballer die Heimpartie gegen den Bezirksliga-Absteiger TuS Zeven in ihre Bahnen gelenkt hatten. Am Ende stand es 5:1 (1:0) – der Titelaspirant setzte am zweiten Spieltag sein erstes Ausrufezeichen und kletterte auf Rang zwei.

Im ersten Durchgang standen bei der SG Unterstedt allerdings noch „Flattermann und Söhne“ auf dem Platz, wie es Coach Uwe Delventhal beim Gang in die Kabine so schön ausdrückte: „Der Druck ist für beide Mannschaften zu groß.“ Schließlich drohte beiden ein Fehlstart. Oft erlaubten sich die Gastgeber einen Schnörkel zu viel – und waren den Ball los. Zudem bedienten sie Zeven immer wieder mit Fehlpässen und luden zu Standards ein. Es rumpelte noch sehr.

Youngster Wolfgang Pesch war der erste Unterstedter, der diese Unsicherheit mit Einsatz und Biss durchbrach. Der Stürmer setzte sich mehrmals im Zevener Strafraum in Szene (12./20./21.), ehe Leon Linke einen Pass von Daniel Moderau sehenswert mit einem Lupfer über Keeper Benjamin Ulrich hinweg veredelte – 1:0 (33.). Kurz vor der Pause stellte Zevens Keno Enghard die Unterstedter Defensive bloß, scheiterte aber am Innenpfosten (43.).

Nach dem Wechsel kam nicht nur Florian Liszkowski für Dogan Örper, sondern auch mehr Sicherheit, Tempo und Gefahr ins Unterstedter Spiel. „Uns hat es in die Karten gespielt, dass sie aufmachen mussten und unsere schnellen Leute Platz bekommen haben“, wusste Delventhal. Das galt erst recht, nachdem Moderau vor Ulrich einen Linke-Pass erreichte und zum 2:0 einschob (49.). In der 71. Minute entschied dann Tobias Delventhal ein Duell mit Zevens Torwart vor dem Strafraum und zirkelte den Ball ins leere Tor. Schließlich belohnte sich auch der lauffreudige Wolfgang Pesch für seinen hohen Aufwand – und das gleich mit einem Doppelpack. Erst ließ er Ole Lemmermann stehen und guckte Ulrich clever aus (78.), dann nahm er Kapitän Baran-Yannik Carbuhn den Ball ab und vollendete gekonnt zum 5:0 (82.). Einziges Ärgernis: Zevens Ehrentreffer durch Fynn Graß in der Nachspielzeit, bei dem die Abwehr unsortiert war (90.+1).

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Italien nach Sieg gegen die Schweiz im EM-Achtelfinale

Italien nach Sieg gegen die Schweiz im EM-Achtelfinale

Meistgelesene Artikel

Tragischer Unfall: Baby und Fahrer sterben bei Frontalzusammenstoß

Tragischer Unfall: Baby und Fahrer sterben bei Frontalzusammenstoß

Tragischer Unfall: Baby und Fahrer sterben bei Frontalzusammenstoß
Mädchen verteilt Tabletten im Freibad – Kinder auf Intensivstation

Mädchen verteilt Tabletten im Freibad – Kinder auf Intensivstation

Mädchen verteilt Tabletten im Freibad – Kinder auf Intensivstation
Wilhelmshaven: Knochen auf Baustelle beschäftigen die Polizei

Wilhelmshaven: Knochen auf Baustelle beschäftigen die Polizei

Wilhelmshaven: Knochen auf Baustelle beschäftigen die Polizei
Corona: Das gilt jetzt im Landkreis Oldenburg

Corona: Das gilt jetzt im Landkreis Oldenburg

Corona: Das gilt jetzt im Landkreis Oldenburg

Kommentare