Scheeßel lässt Westerholz abblitzen

Parvizi und Schanowski in Spiellaune

Marc Pawletta (am Ball) war noch bester Westerholzer, wird hier aber von Scheeßels Jonas Teifel gestoppt. - Foto: Woelki
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Marc Pawletta (am Ball) war noch bester Westerholzer, wird hier aber von Scheeßels Jonas Teifel gestoppt. 

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Äußerlich trug es Peter Ludwig mit Fassung und blieb wie immer ruhig. Doch was der Trainer des TuS Westerholz im Derby der Fußball-Kreisliga gegen den SV Rot-Weiß Scheeßel zu sehen bekam, gefiel ihm überhaupt nicht. „Defensiv war das wie ein Absteiger“, nahm er nach der 2:5 (1:2)-Heimpleite kein Blatt vor den Mund. Nach dem schwachen Auftritt ist Westerholz nun auf den Relegationsplatz zurückgefallen und der Lokalrivale vorbeigezogen.

„Dabei hatten wir auf dem Papier eine gute Mannschaft. Das stimmt mich nachdenklich“, meinte Ludwig. Seine Mannschaft war vor allem nicht aggressiv genug. Sie begleitete die Gäste weitestgehend so lieb wie die Nachwuchsspieler der JSG HWJ 70, die die Spieler vor Anpfiff aufs Feld geführt hatten. Die flinken Scheeßeler Stürmer Yunes Parvizi und Nico Schanowski waren nicht zu halten. Immer wieder liefen sie ihren Gegenspielern davon und wussten ihre Freiräume zu nutzen. „Deshalb habe ich auch beide vorne aufgestellt und mit Jan Loos einen großen Stürmer draußen gelassen“, erklärte Trainer Sven Schumacher seine Taktik. „Die Idee ist voll aufgegangen.“ In der Tat hatte Schumacher den richtigen Riecher.

Parvizi hatte von Beginn an gute Chancen (8./21.) und auch Schanowski machte gleich Druck. Am 1:0 für die Gäste waren die Stürmer aber (noch) nicht direkt beteiligt. Nach einem Solo von Mike Sprenger sorgte Wynton Kube für die Führung. 20 Minuten später landete ein missglückter Befreiungsschlag von Westerholz’ Keeper Torben Dittmer direkt vor den Füßen von Parvizi, der auf 2:0 erhöhte. Mit der einzig gelungenen Kombination der Gastgeber verkürzte Hans Wahler immerhin direkt vor der Pause. „Zwischendurch war Westerholz im Spiel drin“, bemerkte Schumacher.

Seine Elf entschied die Partie nach dem Seitenwechsel ganz schnell. Erst traf Schanowski nach Querpass von Florian Klee zum 3:1 (48.), bevor Klee selbst nachlegte (57.) und Kube per Elfmeter sogar auf 5:1 für Scheeßel stellte. Nach dem Foul von Jannes Hädecke an Klee deutete sich eine Blamage an. „Wir waren so gut, weil jeder für jeden da war“, fand der wiedererstarkte Scheeßeler Kapitän Jonas Teifel. Er harmonierte mit Mike Sprenger in der Innenverteidigung. Ganz abschießen lassen wollten sich die Gastgeber nicht, auch wenn die Rot-Weißen durch Parvizi (72.), Kube (77.) und Schanowski (85.) beste Chancen vergaben. Björn Banehr schoss noch das 2:5 und betrieb ein wenig Ergebniskosmetik (79.). „Bei den nächsten Gegnern wird mir Angst und Bange“, meinte Ludwig mit Blick auf die anstehenden Spiele gegen TV Sottrum, Heeslinger SC II, SG Unterstedt und Bremervörder SC.

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