Die Begleitumstände, die zum Abbruch des Kreisligaspiels führten, spielen keine Rolle

Partie zwischen Sottrum und Westerholz wird wiederholt

Das Kreisligaspiel zwischen dem TV Sottrum und dem TuS Westerholz wird neu angesetzt: Ein neuer Termin steht allerdings noch nicht fest. - Foto: imago

Sottrum - Von Julian Diekman. Die abgebrochene Partie in der Fußball-Kreisliga zwischen dem TV Sottrum und dem TuS Westerholz wird wiederholt. Das hat am Dienstagabend das Sportgericht des NFV-Kreises Rotenburg entschieden, wie der Vorsitzende des NFV-Kreissportgerichts Peter Graff auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigt: „Der Spielabbruch war eine Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters. Von daher blieb uns keine andere Wahl, als so zu entscheiden.“

Rückblick: Beim Stand von 2:0 für den TuS Westerholz hatte der Referee Günter Bassen (SV Ippensen) die Begegnung aufgrund eines Unwetters in der 42. Minute vorzeitig abgebrochen. Die widrigen Platzbedingen machten laut Bassen kein Weiterspielen möglich. Nachdem sich das Unwetter aber wieder verzogen hatte und Bassen eine erneute Platzbegehung veranlasste, wollte der Unparteiische das Spiel wieder anpfeifen. Allerdings bat Bassen die Verantwortlichen des TV Sottrum darum, den Platz neu zu kreiden. Doch weder der Platzwart noch der Schlüssel des Schuppens, in dem der Kreidewagen deponiert war, waren vor Ort. Zudem stand die halbe Sottrumer Mannschaft schon unter der Dusche.

„Diese Begleitumstände haben für uns aber keine Rolle gespielt, auch wenn sie schon sehr skurril erscheinen“, betont Graff. „Der Schiedsrichter hat das Spiel bereits im Vorfeld abgebrochen. Um es im unmittelbaren Anschluss wieder anzupfeifen, hätten aber beide Vereine ihre Zustimmung geben müssen. Das war aber nicht der Fall“, erklärt Graff. Von daher die Neuansetzung. „Ein neuer Termin steht aber noch nicht fest.“

Die Sottrumer Verantwortlichen nahmen die Entscheidung des Sportgerichts, zu dem auch die Richter Klaus Dreyer (Hassendorf) und Hans-Rolf Sliwa (Hesedorf) gehören, erleichtert auf: „Ich kann die Entscheidung des Sportgerichts nur begrüßen. Fakt ist nun mal, dass der Schiedsrichter die Partie abgebrochen hatte. Da gibt es keine zwei Meinungen. Es ist richtig, dass das Spiel nun wiederholt wird.“

Unverständnis zeigte dagegen Westerholz‘ Coach Peter Ludwig: „Ich bin über die Entscheidung des Sportgerichtes sehr enttäuscht. Die Fairness wurde mit Füßen getreten. Es ist eine Schande, dass nicht weitergespielt wurde. Was soll bei dem Wiederholungsspiel denn herauskommen, da wird richtig Gift drin sein.“

Ob Westerholz gegen das Urteil Einspruch einlegen wird, ist noch offen. „Wir werden das jetzt im Verein in aller Ruhe diskutieren.“

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