Trainer gelingen mit der JSG KAWU zwei Aufstiege in Folge

Otto Kettenburg und die außergewöhnliche Bilanz

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Otto Kettenburg

Start-Nr. 15: Kreis-Rotenburg - UNTERSTEDT · Mit der Nominierung für die Kategorie „Trainer des Jahres 2012“ hatte er überhaupt nicht gerechnet. „Wir sind doch nur ein kleiner Fußballverein“, erklärt Otto Kettenburg bescheiden. Der „Macher“ der JSG KAWU freut sich aber, durch diese Aufstellung „für die vielen Jahre harter Arbeit belohnt zu werden“.

Seit 2004 steht der 46-Jährige bereits bei der Jugendspielgemeinschaft, die sich aus den Vereinen FC Walsede, TuS Ahausen und SG Unterstedt zusammensetzt, als Trainer an der Seitenlinie. Vor allem die jetzige U 18, die vergangene Saison sowohl den Aufstieg in die Bezirksliga schaffte, als auch den Kreispokal gewann, betreute Kettenburg von Beginn an. „Damals hatte die Mannschaft keinen Trainer, und da mein Sohn Hannes dazu gehörte, habe ich angefangen“, erzählt der Unterstedter, der das Team im Sommer nach acht Jahren an Christoph Schröder und Fabian Knappik abgab. „Mein Sohn sollte auch mal ohne seinen Vater spielen“, sagt der selbstständige Wollhändler mit einem Augenzwinkern.

Dafür übernahm Kettenburg die U 17. Und auch mit dieser Mannschaft gelang ihm zur Winterpause der Aufstieg in die Bezirksliga. „Das ist wirklich außergewöhnlich, dass wir mit dem Verein in so kurzer Zeit zwei Aufstiege feiern durften“, blickt der Coach nicht ohne Stolz zurück.

Für den zweifachen Familienvater zählt jedoch nicht nur der Erfolg der beiden Teams. Für ihn ist der gute Zusammenhalt und die Harmonie im Verein sehr wichtig. Zudem legt er Wert darauf, dass die unteren Jugendmannschaften nicht aus den Augen verloren werden. „Gerade im jüngeren Bereich ist es wichtig, dass wir in den kommenden Jahren den richtigen Dreh reinbekommen und auf Dauer auch dort in der Kreisliga vertreten sind“, erklärt Kettenburg – und ist vor allem seiner Frau dankbar, dass sie so viel Verständnis für sein Hobby aufbringt. „Am Mittagstisch muss sie schon einiges ertragen.“ Doch Kettenburg hat auch ein gutes Argument, um am Wochenende mit den Nachwuchskickern unterwegs zu sein: „Bevor die Jugendlichen sonntags vor dem PC rumhängen, fahre ich mit denen lieber durch den gesamten Landkreis. Beim Fußball sind sie besser aufgehoben.“ · ml

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