Anwärterlehrgang erstmals online

Opitz und Holtermann sind die neuen Schiedsrichter aus dem Altkreis

Phillip Holtermann mit Rad.
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Phillip Holtermann ist künftig auch als Schiedsrichter unterwegs -womöglich auch mit dem Rad.

18 neue Schiedsrichter gibt es im Kreis Rotenburg. Das Besondere an ihrer Ausbildung: Der Lehrgang fand erstmals online statt.

Rotenburg – Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation konnten keine Präsenzveranstaltungen stattfinden. So ging der Schiedsrichter-Ausschuss des Fußball-Kreises Rotenburg neue Wege und führte im Mai erstmals einen Anwärterlehrgang online durch. Die abschließende Prüfung bestanden mit Max Opitz (JSG HWJ 70) und Phillip Holtermann (SG Unterstedt) auch zwei Neulinge aus dem Altkreis. Insgesamt kamen sogar 18 von 26 Teilnehmern durch und warten nun auf ihre ersten Einsätze an der Pfeife.

Erst einmal standen die beiden Schiedsrichterlehrwarte Calvin Dieckhoff und Sascha Börsdamm vor neuen Herausforderung in der Umsetzung. „Es musste ein komplett neues Lernkonzept entwickelt und auf das digitale Format angepasst werden“, erzählt Dieckhoff. Anstatt Frontalunterricht wurden die Inhalte in Form von Videokonferenzen, Präsentationen und Beispielvideos den Anwärtern näher gebracht. Was blieb, war der interaktive Austausch und die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Nach vorheriger Rücksprache mit dem Gesundheitsamt nahmen an der Abschlussprüfung dann 26 Jungen und Mädchen in Kleingruppenteil. Von denen bestanden 18 Teilnehmer, acht kamen hingegen nicht durch.

Das sind die neuen Schiedsrichter

Max Opitz (JSG HWJ 70), Pascal Prigge, Merle Betz (beide TSV Byhusen), Mathies Tibke, Jan Klie (beide FC Ummel), Mattis Ahrens, Bent-Niklas Otten (beide MTV Wilstedt), Luca Möller, Rene Rothgeber, Maximilian Walter, Justin Büsing (alle TuS Tarmstedt), Jarste Schröder (SV Anderlingen), Lamin Ceesay (FC Ostereistedt/Rhade), Matthis Bark (MTSV Selsingen), Dirk Burfeind (SV Ippensen), Phillip Holtermann (SG Unterstedt).

Insgesamt zieht Dieckhoff ein positives Fazit: „Allein die hohe Teilnehmerzahl hat bestätigt, dass das Online-Format von den Anwärtern und Vereinen akzeptiert wird.“ Des Weiteren habe die technische Durchführung über die Plattform „Zoom“ problemlos geklappt. Allerdings habe auch das persönliche Kennenlernen gefehlt.

Ob dies beim nächsten Mal wieder möglich ist, bleibt offen. Auf jeden Fall ist noch für dieses Jahr ein weiterer Lehrgang in Planung. In welchem Monat und in welcher Form wird noch geklärt. hd

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