Dimitri Peters unterliegt im DM-Finale Dino Pfeiffer / „Große Belastung“

Der Olympia-Dritte ist „nur“ zweitbester Deutscher

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Die Medaillengewinner der Deutschen Judo-Meisterschaft in Riesa: Rotenburgs Dimitri Peters (l.) verlor im Finale gegen Dino Pfeiffer (2.v.l.) und holte sich damit Silber. Den Bronzerang teilen sich Robin Wendt (3.v.l.) und Christian David.

Rotenburg - Es wurde der erwartet schwere Wettkampf für Dimitri Peters. Das Judo-Ass des TuS Rotenburg ging in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm als Topfavorit bei der Deutschen Meisterschaft in Riesa an den Start.

Kein Wunder: Schließlich ist der 28-Jährige amtierender Olympia-Dritter. Am Ende musste sich Peters im Finale Dino Pfeiffer (BC Karlsruhe) nach Verlängerung geschlagen geben – wie bereits im Vorjahr.

„Es ist schon ein komisches Gefühl, dass alle von mir erwarten, dass ich den Deutschen Meistertitel holen werde. Für mich ist es eine große Belastung. Ich muss mich nach London jetzt doch erstmal wieder trainingsmäßig richtig einstellen“, erklärte Peters.

Dabei ging es für den Unterstedter in Riesa erfolgreich los. In Runde eins hatte er es mit Robin Reibedanz (PS Berlin) zu tun. Gegen den Hauptstädter ging er nach 1:57 Minuten dank einer Wurftechnik als Sieger von der Matte. Anschließend brauchte der 28-Jährige 52 Sekunden, um Felix Ditschek (TSV Peiting) mit einer Ippon-Wertung zu besiegen.

Im Halbfinale gewann er gegen Robin Wendt (Niendorfer TSV) nach 1:12 Minuten mit einem Haltegriff. Damit hatte Peters den Einzug ins Finale geschafft. Dort entwickelte sich gegen Pfeiffer ein spannender Kampf. Nach fünf Minuten konnte keiner einen Punkt erzielen. Somit ging es in die Verlängerung, in der Pfeiffer nach 7:17 Minuten das bessere Ende für sich hatte. „Dino Pfeiffer hat immer nur geblockt, sodass Dimitri nie zur Entfaltung kam. Eigentlich gibt es dafür eine Strafe, aber leider wurde seine Passivität nicht bestraft“, sagte Heimtrainer Volker Mitschke. Und der Rotenburger fügte hinzu: „Dimitri hat noch erhebliche Trainingsrückstände und muss erstmal wieder ins Kampfgeschehen reinkommen.“ · ml

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