Erst im Stau, dann vermeintliches Abseitstor kassiert – Jeddingen verliert 1:3

Olomu fühlt sich benachteiligt

Funbi Olomu gelang der zwischenzeitliche Ausgleich, am Ende unterlag ihr MTV Jeddingen aber in Bückeberge. - Foto: Freese

Jeddingen - Im ersten Relegationsspiel zur Oberliga zogen die Fußballerinnen des MTV Jeddingen den Kürzeren. Der Vize-Meister der Landesliga Lüneburg unterlag am Mittwochabend mit 1:3 (1:2) beim TSV Eintracht Bückeberge, dem Tabellenzweiten der Landesliga Hannover. Am Sonntag (13 Uhr) strebt das Team von Coach Oluwolé Olomu im zweiten Spiel der Dreier-Relegation gegen die SVG Göttingen (Vizemeister Landesliga Braunschweig) die Wiedergutmachung an. Die Partie wird in Wittorf ausgetragen.

„Ich kann verstehen, dass die Spiele schnell durchgezogen werden müssen. Für uns war die Anstoßzeit 20 Uhr in der Woche aber natürlich ungünstig“, haderte Olomu, denn wegen eines Staus kam sein Team zu spät, sodass die Partie mit 20-minütiger Verspätung begann.

Den Jeddingerinnen war zudem die zweiwöchige Spielpause anzumerken, während Bückeberge noch voll im Saft stand. Dennoch hatten die Gäste die ersten Chancen auf dem Fuß. Nach einer Kombination mit Funbi Olomu und Ramona Vatansever kam die Kugel zu Natascha Haupt, die knapp verzog (1.). Eine Minute später setzte Haupt die Kugel zur vermeintlichen 1:0-Führung ins Dreieck. Schiedsrichterin Sina Kühn (HSC Hannover) gab den Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung aber nicht.

So war es Chantal Ucko, die die Verwirrung nutzte und zum 1:0 für Bückeberge traf (3.). „Da haben wir hinten komplett gepennt“, wusste Olomu, der mitansehen musste, wie sein Team nun 20 Minuten brauchte, ehe es besser ins Spiel kam. Folgerichtig schob Funbi Olomu nach Vatansever-Vorlage zum 1:1 in die Ecke ein (26.). Doch Bückeberge traf durch Nina Baade kurz darauf zur erneuten Führung (31.). Wobei sich Jeddingens Coach maßlos ärgerte: „Wir beherrschen super die Abseitsfalle und haben hier auch drei Gegnerinnen ins Abseits gestellt. Die Fahne der jungen Assistentin blieb aber unten.“ Für Olomu war die Szene der Knackpunkt der Partie: „Das ist bitter, da waren wir dran. Nach dem Rückschlag merkte man einigen Spielerinnen an, dass die Luft etwas raus war.“

Nach der Pause stellten die Gäste um und traten offensiver auf. Bückeberge verlagerte sich aufs Konterspiel. Mailin Gilde hatte zwei Chancen zum Ausgleich, traf aber nur den Pfosten (48.) und scheiterte knapp (50.). In der 62. Minute machte der Gastgeber den Sack zu, indem Pia Gellermann einen Konter erfolgreich vollstreckte. „Am Ende war es ärgerlich, ein Punkt wäre verdient gewesen“, fand der Coach.

Beim Elfmeterschießen waren ebenfalls die Gastgeberinnen erfolgreich. Für Jeddingen trafen Funbi Olomu, Chiara Pucks und Katharina Voigt, während Mailin Gilde die Kugel über das Tor setzte. „Und Denise Schloemer durfte gar nicht mehr schießen, das wunderte mich auch. Schließlich könnte es bei Punkt- und Torgleichheit ja entscheidend sein“, verstand Olomu das vorzeitige Ende nicht. - iv

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