RSV ohne Malende, Röben und gesperrten Ebersbach / Hilfe von der Reserve?

Zuwachs für das Lazarett

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Tobias Kirschke (am Ball) hat das Uelzen-Spiel nach seiner Verletzungspause „gut verkraftet“, wie Coach Jan Fitschen sagt. Der Mittelfeldspieler ist daher auch morgen einsatzbereit.

Rotenburg - Eigentlich hätte Jan Fitschen allen Grund, um Trübsal zu blasen. Der Coach des Fußball-Oberligisten Rotenburger SV plagt sich schließlich bereits seit Wochen mit argen Personalproblemen herum. Doch statt kleiner, wird das Lazarett immer größer. Vor dem morgigen Duell (14 Uhr, Ahe-Stadion) gegen den Tabellendritten VfV 06 Hildesheim ist der Trainer aber dennoch positiv gestimmt.

„Ich kann es doch eh nicht ändern. Wir müssen die Situation so nehmen, wie sie ist. Natürlich ist es bitter, dass wir so viele Ausfälle zu beklagen haben“, erklärt Fitschen.

Zwar ist Tobias Kirschke seit vergangener Woche wieder fit, dafür gesellen sich Yannik Malende und Jelle Röben zu den Langzeitverletzten hinzu. Während Malende aufgrund eines starken Muskelfaserrisses und geplatzter Blutgefäße im Oberschenkel definitiv bis zur Winterpause ausfällt, plagt sich Röben mit Flüssigkeit im Knie herum. Doch damit nicht genug: Zusätzlich fehlt Kapitän Tim Ebersbach aufgrund seiner Gelb-Roten Karte aus dem Uelzen-Spiel.

Bei dieser misslichen Lage ist es kein Wunder, dass Fitschen das Gespräch mit Dariusz Sztorc, Trainer der Reserve, gesucht hat. Da die Bezirksliga-Elf erst am Sonntag beim FC Verden 04 gefordert ist (siehe Bericht auf dieser Seite), würde es zu keiner Überschneidung kommen. „Es ist angedacht, dass der eine oder andere Spieler aus der Zweiten bei uns im Kader steht. Ich bin für jede Hilfe dankbar“, sagt Fitschen, ohne dabei Namen zu nennen. „Ich habe keinen bestimmten auf der Liste, da vertraue ich voll und ganz Dariusz.“

Die Unterstützung dürfte auch nötig sein, schließlich stellt sich mit dem VfV 06 Hildesheim der derzeitige Tabellendritte vor. Die Gäste reisen zudem selbstbewusst an die Wümme, da die Mannschaft von Coach Jürgen Stoffregen zuletzt vier Mal in Folge als Sieger vom Platz ging. „Hildesheim ist ein sehr starkes Team, das sehr kompakt spielt. Da kommt einiges auf uns zu“, weiß Fitschen, um aber optimistisch hinzuzufügen: „Eine Chance haben wir immer. Es gibt in dieser Liga keine Mannschaft, vor der wir Angst haben müssen.“

ml

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