RSV ohne Ebersbach, Kirschke, Drewes, Muharemi und Mensing in Hannover

„Jetzt ist Trick 17 gefragt“

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Abwehrmann Christoph Drewes ist aufgrund seiner Gelb-Roten Karte gesperrt.

Rotenburg - Große Sorgen für Jan Fitschen: Der Coach des Fußball-Oberligisten Rotenburger SV muss am Sonntag gleich auf fünf Spieler verzichten. Dennoch zeigt sich der Trainer optimistisch, dass sein Team trotz der Ausfälle der „tragenden Säulen“ beim Aufsteiger Arminia Hannover durchaus „etwas Zählbares“ mitnehmen kann. Anstoß in der Landeshauptstadt ist um 15 Uhr im Rudolf-Kalweit-Stadion.

Während die vorherigen Wochen für die Fußballer des RSV aufgrund des NFV-Pokals durch englische Wochen geprägt waren, hatte der Wümme-Club nun einige Tage zur Regeneration. „Das war sehr wichtig. Zwar waren die vielen Spiele nicht unbedingt körperlich das Problem, aber mental war es schon ziemlich anstrengend“, sagt Fitschen.

Doch trotz der Erholungsphase sind am Sonntag längst nicht alle Akteure einsatzfähig. So fällt Dragan Muharemi wegen seiner Oberschenkelzerrung genauso aus wie Mittelfeldallrounder Tobias Kirschke, der sich vergangenes Wochenende eine Adduktorenzerrung zugezogen hatte.

Doch damit nicht genug: Während Christoph Drewes aufgrund seiner Gelb-Roten Karte aus dem Osnabrück-Spiel gesperrt ist, stehen Ersatztorwart Lucas Mensing und Kapitän Tim Ebersbach aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. „Damit fehlen mir fünf Spieler. Jetzt ist Trick 17 gefragt. Ich werde mir aber etwas einfallen lassen“, so Fitschen.

Als Ersatzkeeper reist Sebastian Lauridsen aus der zweiten Mannschaft mit nach Hannover. Der Schlussmann hatte auch schon vergangene Woche für den verhinderten Mensing auf der Bank gesessen. „Man weiß nie, ob etwas passiert. Daher ist es sehr gut, noch einen zweiten Torwart in der Hinterhand zu haben“, erklärt Fitschen.

Zum Gegner kann der Coach nicht viel sagen, schließlich standen sich beide Teams noch nicht gegenüber. „Ich weiß nur, dass Hannover nach vorne sehr gut besetzt ist. Wir wollen aber gar nicht so sehr auf den Gegner schauen. Wir beschäftigen uns mit unserem Spiel. Wir gehen die Partie so an, dass wir am Ende das Bestmögliche mitnehmen“, versichert der Coach.

ml

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