„Er weiß selbst, dass wir nicht mehr allzu lange warten können“ / Fitschen vertritt heute Drewes

Ohlmann setzt Duray keine Deadline

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Ihre Zukunft ist noch offen – klar ist nur, dass Jan Fitschen (r.) morgen wieder in der Innenverteidigung ran muss und Coach Benjamin Duray inzwischen auch ein konkretes Vertragsangebot des RSV vorliegen hat. 

Rotenburg - Personell droht dem Rotenburger SV der Zerfall des Teams – Björn Mickelat machte mit seiner Absage den Anfang (wir berichteten). Sportlich soll indes nach dem jüngsten Rückschlag beim 1. SC Göttingen 05 der Schritt nach vorne, erneut runter von den Abstiegsplätzen der Fußball-Oberliga, gelingen. Heute (16 Uhr) gastiert der SSV Jeddeloh im Ahe-Stadion.

Ein Problem haben die Rotenburger gegen den Tabellenzehnten aus dem Ammerland im Defensivzentrum, denn nach seiner Gelb-Roten Karte muss der kopfballstarke Abwehrchef Christoph Drewes pausieren. An die Seite von Kevin Klützke rückt deshalb wohl Jan Fitschen rücken. „Das ist mein erster Gedanke“, gesteht Trainer Benjamin Duray. Und er ergänzt: „Jetzt haben wir hinten wohl alles Spieler unter 1,80 Meter.“ Ein echtes Handicap bei Luftduellen, doch der Coach sagt: „Letztendlich geht es um die Mentalität, um die Bereitschaft, in den Ball zu gehen.“

Angeschlagen sind auch noch Axel France und Tobias Kirschke, ihre Ausfälle könnte der RSV gar nicht mehr kompensieren. „Langsam merkt man den kleinen Kader“, sagt Duray.

Im Gegensatz zu Mickelat lässt der Coach seine Zukunft an der Wümme noch offen. Am Donnerstag hatte er übrigens ein konkretes schriftliches Vertragsangebot des RSV erhalten. „Das gucke ich mir jetzt an und werde in den nächsten Tagen meine Entscheidung treffen.“ Ein Ultimatum will der Vereinsvorsitzende Henri Ohlmann dabei nicht stellen. „Ich setze ihm da keine Deadline, aber Benjamin weiß selbst, dass wir nicht mehr allzu lange warten können.“ Vielleicht wartet der A-Lizenz-Inhaber aber ja noch ab, ob der RSV die Lizenz für die Oberliga erhält – am Montag tagt die zuständige Kommission. „Im Moment gehe ich davon aus, dass wir die Lizenz bekommen“, ist Henri Ohlmann guter Dinge. · maf

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