Helvesiek gewinnt Topspiel in Walsede

Offensiv-Duo versteht sich blind

Jona Prigge läuft mit dem Ball am Fuß über den Platz. Daneben läuft Klaas Tietjen.
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Helvesieks Jona Prigge (am Ball) dribbelte dem einen oder anderen Walseder Knoten in die Beine – so wie hier Klaas Tietjen.

Jona Prigge und Max Müller - das passt einfach zusammen bei Helvesiek auf dem Platz. Erneut trafen beide im Topspiel beim FC Walsede.

Kirchwalsede – „Zeit ist noch genug“, meinte Oliver Rozehnal, kurz nachdem Bernd Böhling den Anschlusstreffer zum 1:3 im zweiten Versuch erzielte (83.). „Chancen gab es ebenfalls genug“, sagte der Trainer des FC Walsede im Nachgang – sowohl zuvor, als auch nach seinem Weckruf von der Seitenlinie. Jedoch striff Komeill Mohammed Alis Schuss das Lattenkreuz und Benneth von Frielings Kopfball ging über das Gehäuse. Das Aufbäumen kam gegen den SV GW Helvesiek „zu spät“ und Jona Prigge machte den Deckel im Topspiel der 1. Fußball-Kreisklasse Süd kurz vor Schluss drauf – Endstand 1:4 (0:1).

Somit feierten die Gäste den fünften Sieg im fünften Spiel und verteidigten die Tabellenspitze. Gründe für den Höhenflug gebe es viele, einer steche aber besonders heraus, erklärte Helvesieks Coach Jan Rosenbrock: „Wir sind ein Gefüge, in dem sich keiner herausnimmt. Keiner murrt rum, weil er mal nicht im Kader steht oder auf der Bank sitzt.“ So sah es auch Jona Prigge: „Jeder kämpft für jeden.“ Offensivkollege Max Müller ergänzte: „Im Moment läuft es richtig gut, die Stimmung ist gut.“ Das Duo „ergänzt sich blind“ und war erneut maßgeblich dafür verantwortlich, dass das Team die drei Punkte mitnahm. Auch der Trainer wusste, was er an seinen Mannen hat: „Max hat den Killerinstinkt und ist ein Strafraumstürmer. Er lebt aber auch davon, dass die Mannschaft so gut funktioniert und dass er zum Beispiel von Jona gefüttert wird.“ Sein Gegenüber Rozehnal gestand: „Jeder in der Offensive ist gefährlich.“ Vor allem Prigge würde „zwei Ligen höher auch dasselbe machen.“

Nachdem Helvesiek durch Müllers Treffer (18./68.) sowie das Kopfballtor von Felix Porrath nach Freistoßflanke von Marvin Bénet (61.) mit 3:0 in Führung gegangen war, kam es eben noch einmal zur zweiten Luft bei Walsede. „Das zweite Tor lag ja auch noch in der Luft. Aber Benneth hatte nicht seinen allerbesten Tag und das merkt man dann vorne eben schon“, wusste Rozehnal um die Ungenauigkeit im Abschluss seines Stürmers, fügte aber auch an: „Dass wir verloren haben, war nicht seine Schuld. Das ganze Spiel über war es so, dass, wenn wir war gemacht haben, Helvesiek getroffen hat – von daher ein verdienter Sieg.“

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