Österreicherin führt BG ’89 II zum Titelgewinn – bleibt aber bescheiden

Heuritsch ist angekommen

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Wenn Theresa Heuritsch nicht gerade für die BG ’89 Hurricanes II auf dem Basketballfeld steht, arbeitet die Österreicherin als Physiotherapeutin.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Dafür, dass Theresa Heuritsch ihre ambitionierte Basketball-Karriere eigentlich schon beendet hat, läuft die derzeitige Saison für sie hervorragend. Bei den BG ’89 Hurricanes II gehört die 24-Jährige zur festen Größe. Die Österreicherin ist auch maßgeblich daran beteiligt, dass sich das Team beim SC Alstertal-Langenhorn (61:50) nun vorzeitig den Titel gesichert hat.

Im jüngsten Spiel hat die gebürtige Wienerin aber nicht nur 20 Punkte (davon drei per Dreier) beigesteuert, sondern auch gleichzeitig noch als Spielertrainerin fungiert, da Coach Christian Greve mit der Erstliga-Mannschaft unterwegs war. Sich in den Vordergrund zu stellen, ist jedoch nicht ihre Art. Im Gegenteil: Trotz des Erfolgs bleibt Heuritsch bescheiden: „Ich fühle mich als gleichwertiges Teammitglied. Ich schlage zwar Dinge im Spiel vor, darüber entscheiden wir aber alle gemeinsam. Die Mädchen sind alle gut ausgebildet, daher ist es zum Glück nicht so schwierig, auch noch zu coachen.“

Dass sie nun ihren ersten Titel in Deutschland geholt hat, bedeutet Heuritsch „sehr viel. Wir wurden für unsere harte Arbeit belohnt. Es ist aber sinnvoll, nicht aufzusteigen, da der Aufwand zu groß werden würde. Außerdem sollen die Nachwuchsspielerinnen Erfahrungen im Damenbereich sammeln, dafür ist die 2. Regionalliga genau richtig“, findet die Österreicherin.

Selbst noch mal wieder im professionellen Bereich einzugreifen – in ihrer Heimat hatte die 24-Jährige lange Zeit in der 1. Bundesliga gespielt –, kommt für sie aber nicht mehr infrage. „Ich bin sehr von Verletzungen geplagt. An meinen Knien wurde ich bereits drei Mal operiert. Irgendwann schließt man dann damit ab.“ Das Kapitel Hurricanes ist dagegen aber nicht beendet, schließlich hat ihr Lebensgefährte Thomas König gerade seinen Vertrag als hauptamtlicher Coach beim Verein verlängert. „Die Entscheidung habe ich Thomas vollkommen überlassen. Wir fühlen uns hier aber beide wohl und haben den Schritt nicht bereut“, verrät Heuritsch.

Die gelernte Physiotherapeutin ist aber nicht nur in der Reserve aktiv, „nebenbei“ trainiert sie auch noch die weibliche U13 sowie die männliche U14 II. „Mir macht Basketball einfach so viel Spaß – ohne geht es gar nicht. Wenn irgendwo Not am Mann ist, springe ich auch gerne bei den anderen Teams mit ein“, erklärt die ehrgeizige Athletin.

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