RSV-Reserve gewinnt gegen SV Pennigbüttel 4:0 / Delventhal mit Doppelpack

Örpers Zwei-Minuten-Auftritt

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Patrick Werna (r.) versucht hier, Pennigbüttels Rafael Monsees den Ball abzunehmen. Am Ende hatte der Rotenburger Grund zur Freude, schließlich gewann sein Team mit 4:0. ·

Rotenburg - Von Mareike LudwigDie Abwehr des Tabellenletzten SV Pennigbüttel lässt sich gut mit einem Schweizer Käse vergleichen – beide sind sehr löchrig. Der Rotenburger SV II brauchte jedoch lange, um daraus auch Profit zu schlagen. Am Ende fuhren die Bezirksliga-Fußballer von Coach Joachim Kroll dank der beiden Doppeltorschützen Tobias Delventhal und Dogan Örper aber noch einen sicheren 4:0 (1:0)-Heimerfolg ein. Mit 23 Punkten überwintert der RSV II als Neunter.

Nach dem Spiel war sich Gäste-Trainer Jens Sander der fast aussichtslosen Situation, das rettende Ufer nach der Winterpause doch noch zu erreichen, bewusst. „Ich denke nicht, dass wir uns in der nächsten Saison noch mal wiedersehen werden. Euch weiterhin alles Gute“, meinte er zu Kroll und verließ geknickt den Platz.

Trotz des Sieges war aber auch Krolls Laune nicht wirklich besser: „Wir haben uns viel zu schwer getan und beste Möglichkeiten ausgelassen. Hinzu kamen dann auch noch unnötige Fehler und einige leichte Ballverluste“, ärgerte sich der Coach, der anschließend aber noch ergänzte: „Natürlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Der Sieg ist ein versöhnlicher Abschluss, damit können wir beruhigt in die Winterpause gehen.“

Es dauerte 20 Minuten, ehe die Rotenburger das erste Mal gefährlich vor dem Tor auftauchten. Patrick Werna traf jedoch nur das Außennetz. Fortan nahmen die Gastgeber das Zepter in die Hand. Waldemar Ott (22.) und Tobias Delventhal (23.) ließen jedoch beste Chancen aus. Besser machte es Delventhal nach einer halben Stunde, als er eine super Werna-Flanke per Kopf verwertete – 1:0. Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Pennigbüttel kam gegen das schnelle Spiel der Rotenburger nicht hinterher. Die freien Räume wusste Delventhal erneut auszunutzen und erzielte nach einem Sprint über den halben Platz das 2:0 (58.). Im direkten Gegenzug hatte die Kroll-Elf Glück, dass Kjell Behrens um Millimeter das Tor verfehlte.

Ansonsten war vom Schlusslicht aber nichts mehr zu sehen. Dagegen schienen die Wümmestädter die Freude am Toreschießen für sich entdeckt zu haben. In der 88. Minute durfte der eingewechselte Dogan Örper das 3:0 bejubeln. Doch damit nicht genug: Nur eine Minute später war es erneut Örper, der nach Pass von Delventhal zum 4:0-Endstand einschob. „Der Sieg geht auf jeden Fall auch in der Höhe in Ordnung. Bei uns ist schon seit Wochen nach einer Stunde der Tank leer. Ich habe momentan einfach nicht genügend Leute zur Verfügung“, versuchte Sander eine Entschuldigung für den „löchrigen“ Auftritt zu finden.

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