Visselhövedes Mittelfeldmann glänzt bei 3:2-Sieg gegen Ex-Club als Joker

Örper knipst dem RSV II das Licht aus

Kay Slominski (r.) nimmt die Verfolgung von „Vissels“ Robert Posilek auf. Foto: Tréboute

Visselhövede - Von Nicolas Tréboute. 20 Minuten haben Dogan Örper gereicht, um seinem Ex-Club gehörig die Suppe zu versalzen. Im Altkreis-Derby der Fußball-Kreisliga drehte der eingewechselte Mittelfeldspieler des VfL Visselhövede die Partie gegen den Rotenburger SV II nach einem 0:2-Rückstand per Doppelpack und hatte somit den Löwenanteil daran, dass seine Elf durch den 3:2 (0:2)-Erfolg nach zwei Spieltagen mit der Maximalausbeute von sechs Punkten dasteht.

„Dass er einen guten Linken hat, hat er schon öfter im Training gezeigt. Aber jetzt hat er es auch einmal mit rechts gemacht“, freute sich Visselhövedes Coach Thomas Heidler für seinen Neuzugang, den er in der 64. Minute beim Stand von 1:2 für Marcel Fischer aufs Feld geschickt hatte. Nur elf Minuten später beförderte Örper das Leder nach einem Stockfehler des ansonsten bärenstarken Kay Slominski mit seinem schwachen Fuß in den Winkel und sorgte kurz vor Schluss mit einem Schuss aus der Drehung ins lange Eck für den Siegtreffer (84.). „Meine Mannschaft hat tolle eine Moral gezeigt. Es war als neutraler Zuschauer ein Derby, wie man es sich wünscht“, fand Heidler, der mit Endrit Hasanaj (JFV Rotenburg) einen weiteren Neuen erstmals einwechselte.

Zwar hatte „Vissel“ in der ersten Hälfte ein Chancenplus, doch die Wümmestädter zeigten sich bissig in den Zweikämpfen, spielten, wenn sie Gelegenheit dazu hatten, ansehnlich nach vorne und waren zunächst eiskalt in der Chancenverwertung. Slominski beförderte einen Freistoß aus 20 Metern in den Knick (17.), während Daniel Reuter in einen Rückpass von Innenverteidiger Jan-Hendrik Warncke spritzte und Keeper Michel Brückner umkurvte (34.) – 2:0. In der Folge vergab Reuter zweimal die Gelegenheit, den Sack zuzumachen (48./67.).

Visselhövedes Routinier Patrick Peter bewies unterdessen, dass aller guten Dinge drei sind: Nachdem er in der ersten Hälfte zweimal am Aluminium gescheitert war (21./45.), sorgte er mit einem Strahl ins lange Eck für den Anschluss (52.) und ebnete den Weg für Matchwinner Örper. RSV-Coach Patrick Werna haderte: „Wir hatten klare Chancen. Wenn wir das Dritte machen, wird es schwierig für ,Vissel‘, noch mal zurückzukommen.“

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