Antwort noch diese Woche erwartet

Fußball-Oberligisten fordern rechtliche Begründung durch den NFV

Carsten Schult spricht mit seinen Kollegen vom Heeslinger SC.
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Carsten Schult im Gespräch.

Noch wissen die Oberligisten nicht, wie sie verfahren wollen. Aufschluss soll ihnen eine rechtliche Begründung des Präsidiumsbeschlusses geben.

Heeslingen / Rotenburg – Fünf Oberligisten aus Niedersachsen und Bremen, darunter auch der Heeslinger SC, haben in einer Videokonferenz ein Schriftstück verfasst, das sie an den Norddeutschen und Niedersächsischen Fußballverband verschickt haben. In dem fordern sie eine rechtliche Stellungnahme zu den Beschlüssen des Verbandspräsidiums, dass keine Aufsteiger in die Regionalliga Nord zugelassen werden.

Der Termin für das Online-Meeting war zunächst zweimal verschoben worden und fand letztlich am Donnerstag statt. Jörg Bender, Manager des Bremenligisten Brinkumer SV, machte im Anschluss deutlich: „Wenn wir etwas machen, dann machen wir es gemeinsam.“ Um jedoch tätig werden zu können, fehle weiterhin ein offizieller Bescheid des NFV. Dies führte Carsten Schult, Teammanager des Heeslinger SC, auf Nachfrage dieser Zeitung noch einmal konkreter aus: „Wir haben beim Norddeutschen sowie beim Niedersächsischen Fußball-Verband schriftlich angefordert, dass sie die Entscheidungen des Präsidiums bezüglich der Aufstiegsthematik rechtlich begründen. Wir wollen wissen, auf welcher rechtlichen Grundlage die Beschlüsse gefasst wurden.“

Mit einer Antwort rechnen die Oberligisten noch in dieser Woche. Anschließend solle eine erneute Videokonferenz abgehalten werden, in der weitere Schritte auf Basis der rechtlichen Begründung beschlossen werden. Dann könnten auch die Vereine dabei sein, die vergangene Woche „kurzfristig abgesagt hatten. Es heißt nämlich nicht, dass es bei der Fünferrunde bleibt“, betont Schult. Zur Erklärung: An dem Meeting nahmen neben dem Heeslinger SC und dem Brinkumer SV auch der VfL Oldenburg (Oberliga Weser-Ems/Lüneburg), der SV Ramlingen-Ehlershausen und der 1. FC Germania Egestorf-Langreder (beide Oberliga Hannover/Braunschweig) teil.

Was in der kommenden Schalte beschlossen wird, bleibt abzuwarten. Nur so viel: „Meines Erachtens muss es Aufsteiger geben. Und die könnten durchaus noch in einer Relegation ermittelt werden“, gibt sich Jörg Bender weiter kämpferisch.

Wie groß die Chance auf einen Erfolg bei einem möglichen rechtlichen Weg wirklich wäre, hatte Jürgen Stebani, Spielausschussvorsitzender des Verbandes, vor der Online-Konferenz gegenüber dieser Zeitung mit „fast aussichtslos“ beantwortet. Die Beschlüsse des Präsidiums seien „rechtssicher“ und er daher auch „sehr entspannt“.

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