Visselhövede mit 0:0 gegen Spitzenreiter

Nur Aluminium steht Cosic im Weg

Finn Vollmer (r.) hat die rechte Hand am Rücken von Björn Borkowski, der den Ball am Fuß hat.
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Voller Einsatz: Der Visselhöveder Finn Vollmer (r.) bedrängt den Hülsener Björn Borkowski.

Bezirksligist VfL Visselhövede hat beim 0:0 gegen Spitzenreiter Hülsen einen starken Auftritt hingelegt. Zwei Chancen zum Sieg hatte die Heidler-Elf auch.

Visselhövede – Auch noch Minuten nach dem Abpfiff war ihm der Frust deutlich im Gesicht anzusehen. „So ein Ärger, den muss ich einfach reinmachen“, sprach Oliver Dittmer seine Großchance in der Nachspielzeit an. Der Innenverteidiger des Fußball-Bezirksligisten VfL Visselhövede hätte zum Matchwinner werden können, doch verpasste er ganz knapp den Ball und damit auch den möglichen 1:0-Siegtreffer. Und auch sein Coach Thomas Heidler trauerte im ersten Moment kurz der guten Möglichkeit nach, doch dann überwog die Freude über den starken torlosen Heimauftritt gegen den Tabellenführer SVV Hülsen – Endstand 0:0.

„Ich bin sehr stolz, dass wir als Mannschaft so gut zusammen gespielt haben, die Vorgaben umgesetzt wurden und die Jungs die ganze Zeit kompakt gestanden haben“, lobte Heidler den Auftritt seiner Elf. In die gleiche Richtung ging auch Dittmers Analyse. „Wir haben ein wirklich starkes Spiel abgeliefert. Hülsen hat ein Torverhältnis von 13:3 – und wir haben keinen Gegentreffer kassiert. Mit dem Punkt sind wir natürlich zufrieden“, freute sich der Defensivmann, der dann auch seine liegengelassene Chance kurzzeitig ausblenden konnte.

Einen Schritt zu spät: Hülsens Keeper Bastian Rosilius (l.) sichert den Ball vor „Vissels“ Dusan Cosic.

Ebenfalls erfreulich war der Startelf-Einsatz des erst 18-jährigen Dusan Cosic. Der Youngster wusste im Angriff immer wieder auf sich aufmerksam zu machen und war an zahlreichen guten Aktionen beteiligt. Auch Cosic hätte der gefeierte Mann werden können. Sein Ball prallte in der 57. Minute jedoch erst gegen die Latte und von dort direkt an den Pfosten, ehe der Ball anschließend kurz vor der Torlinie auftrumpfte. „Der Junge hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er gerade einmal 18 Jahre alt ist“, lobte „Vissels“ Trainer.

Der Dritte im Bunde, der seine Großchance nicht im Hülsener Tor unterbringen konnte, war Niklas Niestädt. Der gebürtige Hellweger köpfte jedoch freistehend aus kurzer Distanz knapp am Gehäuse vorbei (45.). „Wir hatten auf jeden Fall die klareren Möglichkeiten. Mit etwas mehr Glück gewinnen wir sogar“, betonte Heidler.

Und die Gäste, die mit der Empfehlung von 16 Punkten aus sechs Spielen angereist waren? Der Spitzenreiter präsentierte sich über die gesamten 90 Minuten erschreckend schwach in der Offensive und erspielte sich kaum gefährliche Strafraumszenen. „Ich hätte auch gedacht, dass Hülsen gerade im Angriff mehr Dampf macht. Meine Jungs haben die Aufgabe sehr ernst genommen und den Gegner immer wieder vor Probleme gestellt. Es freut mich sehr, dass wir nichts zugelassen haben und unsere kleine Negativserie gestoppt haben“, fasste Heidler abschließend zusammen.

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