Alexander Hameister verhilft Lauenbrück zum Klassenerhalt

08 Alexander Hameister: Die Nummer eins in der Liga will unter die Top 50 im Land

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Auf Alexander Hameister kann sich der SV Lauenbrück verlassen – der 30-Jährige feierte wichtige Siege. ·

Kreis-Rotenburg - LAUENBRÜCK · Das muss wahre Liebe sein! Zu jedem Spiel reist Alexander Hameister extra aus Halstenbek (Kreis Pinneberg) an, um für den SV Lauenbrück aufzuschlagen. „Ich mache es, weil ich immer wieder gerne hierher komme.

Es klingt vielleicht blöd – aber wir sind schon ein geiles Team“, sagt der 30-Jährige, der mit seinen Auftritten einen wesentlichen Anteil daran hatte, dass seinem Club als Aufsteiger der völlig unerwartete Klassenerhalt in der Tennis-Landesliga gelang. Und: Keine Nummer eins in der Liga hatte eine bessere Einzelbilanz als er.

Fünf Siege, nur eine Drei-Satz-Niederlage gegen den britischen Weltranglistenspieler Scott Whitbread (Bremer TV) standen am Ende des Sommers für Hameister zu Buche. Auch Semir Burina rang er im Duell mit dem TC GW Rotenburg nieder. „Eine besondere Situation, emotional ein großes Spiel, weil es gegen den Sohn meines ehemaligen Kreistrainers war“, erinnert sich Hameister.

„Es war eine tolle Saison für mich“, sagt er selbst und denkt auch an die Deutsche Meisterschaft in der Halle im März in Karlsruhe. In der Klasse der Männer 30 stieß Hameister auf blauem Sand bis in die dritte Runde vor und schaltete sogar den Freiluft-Vizemeister Florian Preißler (TC Aschaffenburg) aus. Den Lauenbrücker brachte das in der deutschen Rangliste von null auf Platz 89, in Niedersachsen ist er die Nummer fünf der Altersklasse. „Da bin ich zufrieden mit – aber 2014 möchte ich unter den Top 50 stehen“, betont er. Tennis bestimmt sein Leben – Hameister ist hauptberuflich Nachwuchstrainer beim SV Blankenese, unterstützt dort den Vorstand und coacht die Oberliga-Herren des Vereins. Nebenbei hat der Blondschopf aber auch gerade erst ein Fernstudium der Fachrichtung Sportmanagement aufgenommen.

In Hamburg geboren, war Alexander Hameister nach der Grundschulzeit mit seinen Eltern nach Lauenbrück gezogen und hatte dort neben dem Tennis auch einige Jahre Fußball gespielt, erst bei der JSG Fintau, dann sehr erfolgreich in der Jugend des Rotenburger SV. „Mit dem Umzug zurück nach Hamburg war es mit dem Fußball von heute auf morgen vorbei.“ Dennoch half der St.-Pauli-Fan ab und an beim TV Stemmen aus und kehrte vor vier Jahren auf den Tennisplatz des SV Lauenbrück zurück, um mit dem Team bis in die Landesliga aufzusteigen.

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