Handball-Oberliga

TuS Rotenburg startet gegen Delmenhorst in Rückserie

Rotenburgs Tim Kesselring (am Ball) kann auch auf der Rückraum-Mitte spielen – „das ist ja kein Hexenwerk“, wie sein Coach Nils Muche betont. Foto: Freese
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Rotenburgs Tim Kesselring (am Ball) kann auch auf der Rückraum-Mitte spielen – „das ist ja kein Hexenwerk“, wie sein Coach Nils Muche betont.

Rotenburg – Die HSG Delmenhorst hat es im Hinspiel geschafft, „uns ordentlich zu zeigen, wo der Hammer hängt“, kann sich Nils Muche, Coach des TuS Rotenburg, immer noch gut erinnern. Sein Team musste sich in der Handball-Oberliga mit 24:34 deutlich geschlagen geben. Das soll sich im Rückspiel, am Sonntag (17 Uhr) in der Pestalozzihalle, nicht wiederholen. Mit „Einsatzwillen, Ehrgeiz und Teamgeist“ will es der Wümme-Club schaffen, die ersten Punkte des Jahres zu sammeln.

Dass das jedoch alles andere als ein leichtes Unterfangen werden wird, ist Coach Muche bewusst. „Delmenhorst hat einen starken Rückraum, der guten Kombinationshandball spielt“, warnt er. Zudem haben die Gäste mit Jörn Janßen den mit Abstand erfolgreichsten Torjäger der Liga in ihren Reihen. In 13 Spielen hat der Leistungsträger satte 103 Treffer erzielt – im Hinspiel gegen Rotenburg langte er achtmal zu.

Doch nicht nur der Delmenhorster Angriff überzeugt bislang in der Saison. Auch die Abwehr sei laut Muche sehr sattelfest. „Die Mannschaft verfügt über einige große und erfahrene Spieler. Das wird sicher keine Laufkundschaft.“ Dennoch verlangt der Trainer natürlich etwas Zählbares von seinem Team. Schließlich haben mit der TSG Hatten/Sandkrug und der SG Achim/Baden am vergangenen Wochenende zwei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gepunktet.

Die Chancen, dass ein Sieg gelingt, stehen gut – zumindest beim Blick auf die personelle Situation. Ausfälle hat Muche nicht zu beklagen. „In der heutigen Zeit kriegt die Oma einen Zahn und dann fällt ein Spieler deshalb aus. Eigentlich sind aber alle fit“, scherzt der Coach. Auch Max Nowosadtko, der sein vorerst letztes Spiel für die Rotenburger bestreiten wird, ist fit. Der 21-Jährige wird für einige Zeit im Ausland leben und arbeiten. Den Verlust seines Mitte-Akteurs bedauert Muche – „es ist echt sehr schade für uns.“

Umso erfolgreicher soll das kleine Abschiedsspiel von Nowosadtko laufen. „Er spielt in meinen Planungen für die Partie definitiv noch eine Rolle“, stellt Muche klar und ergänzt: „Max hat unter der Woche gut trainiert. Wenn wir einen Spieler wie ihn brauchen, bekommt er seine Einsatzzeit.“ Damit scheint die Frage nach der Spielmacher-Position zumindest für die kommende Partie geklärt. Und wer weiß, ob die Rotenburger ihren Kader nicht doch noch um einen Spielmacher ergänzen ... 

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