Ein Novum: Zum ersten Mal werden zwei Spieler Altkreis-Fußballer des Jahres

47 Tore: Illinger und Ahrens ballern sich zum Titel

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Da ist das Ding: Der Wanderpokal als Auszeichnung für den Altkreis-Fußballer des Jahres geht an Cedric Ahrens vom TuS Bothel (l.) und Martin Illinger vom TV Stemmen.

Stemmen/Bothel - Von Lars Kattner. Der eine sorgte mit seinen 22 Toren dafür, dass der TV Stemmen als Neuling eine mehr als beachtliche Rolle in der Fußball-Bezirksliga spielte. Und der andere hatte mit 25 Toren wiederum einen nicht ganz unerheblichen Anteil daran, dass der TuS Bothel den Sprung in eben jene Liga schaffte. Keine Frage, Martin Illinger (24) und Cedric Ahrens (28) waren in der vergangenen Saison eine Klasse für sich. Und so kam es bei der Abstimmung zum Fußballer des Jahres im Altkreis zu einem Novum: Erstmals wählten die Trainer und die Sportredaktion unserer Zeitung zwei Spieler auf den ersten Platz. Platz drei teilen sich Matthias Michaelis (TV Sottrum) und Tim Potratz (Rotenburger SV II).

Seit 2002 wird der Wanderpokal jedes Jahr vergeben. Und bislang war jedes Jahr klar, in wessen Vitrine die Auszeichnung einen Platz finden würde. Aber dieses Mal? Zwei Spieler und nur ein Pokal? Kein Problem, der Botheler Cedric Ahrens zeigte sich zuvorkommend. „Ich habe den Pokal ja schon zwei Mal gewonnen, deswegen darf er gerne bei Martin Illinger in Stemmen bleiben.“ Der freute sich riesig über die Anerkennung: „Damit habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet.“ Und ein Ziel für die kommende Saison, das sich fast schon wie eine Drohung für die gegnerischen Verteidigungsreihen anhörte, schickte er gleich hinterher: „20 Tore würde ich schon gerne wieder machen. Auch, wenn es vielleicht schwieriger wird, denn im vergangenen Jahr kannte mich ja fast keiner.“ Dass er in naher Zukunft für einen anderen Verein auf Torejagd gehen könnte, schloss Illinger übrigens kategorisch aus. „Stemmen ist das Beste, was mir passieren konnte“, so der Stürmer, der vor zwei Jahren vom TuS Fintel zu den Schwarz-Gelben wechselte. „Das war eine überragende Saison von ihm. Ich hätte nicht gedacht, dass er in der Bezirksliga auf Anhieb so viele Tore schießt“, sagte sein Trainer Jaime Wink.

Ob Cedric Ahrens an seine Kreisliga-Glanzleistungen auch eine Klasse höher anknüpfen kann, ist dagegen ungewiss. Nicht, weil ihm die nötige Qualität fehlen würde, sondern aus beruflichen Gründen. „Ich ziehe im September nach Hamburg und werde das Training nicht mehr mitmachen können. Wenn es der Schichtdienst zulässt, stehe ich bei den Punktspielen aber zur Verfügung“, erklärte der Heilerziehungspfleger. Ein Umstand, der Bothels Trainer Peter Ullrich gar nicht schmecken dürfte. Schließlich weiß auch er ganz genau, was er an seinem Stürmer hat: „Zusammen mit Christoph Meinke ist er ein ganz wichtiger Spieler auf dem Platz.“

Jan Fitschen, Trainer des Roternburger SV, kann dagegen den Kugelschreiber zücken und zwei dicke Stricke machen. Auch dem Landesligisten waren die Torgaranten aufgefallen. „Ahrens und Illinger sind zwangsläufig Kandidaten für uns und stehen auf unserer Liste. Solche Jungs stehen immer im Fokus“, so Fitschen.

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