Lauenbrück beendet Landesliga-Saison mit 4:2-Sieg und klettert noch auf Rang vier

Nottorf „tütet“ den Klassenerhalt ein

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Starker Auftritt: Jan Nottorf erkämpfte mit seinem Einzelsieg den dritten Punkt.

Lauenbrück - Von Matthias Freese - Spiel, Satz, Sieg – und Klassenerhalt! Die „Wilden Bullen“ des SV Lauenbrück haben den vor der Saison für unmöglich gehaltenen Klassenerhalt in der Tennis-Landesliga tatsächlich perfekt gemacht.

Mit einem 4:2-Heimerfolg über den abgestiegenen TV Süd Bremen – dem ersten doppelten Punktgewinn überhaupt in dieser Spielklasse – sprang der Aufsteiger sogar noch einen Platz vor und beendete die Premierensaison mit 5:7 Zählern als Vierter.

Ein Remis hätte im Nachholspiel, zwei Wochen nach dem eigentlichen Ende der Landesliga, gereicht. Verantwortlich für den dritten Punkt zeichnete dabei der Kapitän persönlich: Der 35-jährige Jan Nottorf, an Position drei spielend, warf seine Kampfkraft in die Waagschale und bezwang Michael Klein mit 7:5, 6:4. „Das war nicht einkalkuliert“, gestand er nach einem Duell, das von vielen Breaks geprägt war. Und er ergänzte: „Nein, wir waren beide keine Aufschlagmonster.“ Klein versuchte zudem immer wieder, Nottorfs Rückhand anzuspielen, doch dem Lauenbrücker gelang es mit starker Beinarbeit immer wieder, dieses zu verhindern und seine Vorhand erfolgsbringend einzusetzen. Wenngleich er auch meinte: „Auswärts wäre es schwer geworden, so ein Ding zu gewinnen. Aber bei dieser fantastischen Unterstützung …“ Rund 100 begeisterte Zuschauer fanden sich zwischenzeitlich auf der kleinen Lauenbrücker Anlage ein, die fast aus allen Nähten platzte.

Schon zuvor hatten die Zuschauer zwei Siege der Gastgeber bejubeln dürfen. Nach der klaren Niederlage von Marc Peters gegen Tim Fugmann (1:6, 1:6), glich die Nummer zwei Philipp Barautzki gegen Markus Nidrich mit seinem 6:4, 6:1 aus – lediglich zu Beginn hatte der Lauenbrücker Probleme und musste auch ein Break zum 2:3 „fressen“, dann jedoch spielte er ruhig seine Klasse aus und lauerte auf die Fehler des Gegners.

Konzentriert und ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten, brachte Alexander Hameister im Spitzeneinzel gegen Matthias Kleinow (6:0, 6:1) sein Team in Führung. Hameisters imposante Einzelbilanz liegt damit bei 5:1. Da kann im Vergleich der „Einser“ nur der Brite Scott Whitbread vom Bremer TV mithalten (4:0).

„Super, das wir schon nach den Einzeln durch waren“, strahlte Jan Nottorf. In den Doppeln ging es also letztlich um nichts mehr. Dennoch setzten sich die gewohnt starken Barautzki/Nottorf gegen Kleinow/Klein mit 6:2, 6:0 durch, während Hameister/Peters gegen Nidrich/Fugmann im Match-Tie-Break mit 1:6, 6:3, 7:10 unterlagen.

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