Coach des Fußball-Bezirksligisten hört aus beruflichen Gründen im Sommer auf

Norden macht Schluss – „Vissel“ sucht Nachfolger

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Coach Peter Norden hört nach der Saison beim Fußball-Bezirksligisten VfL Visselhövede auf.

Kreis-Rotenburg - Von Mareike LudwigVISSELHÖVEDE · Beim Blick auf die Tabelle liegt der Verdacht nahe, dass Coach Peter Norden aufgrund der sportlichen Situation sein Amt beim Fußball-Bezirksligisten VfL Visselhövede nach der Saison niederlegt. Schließlich überwintern die Heidestädter mit nur 16 Punkten aus 18 Spielen auf dem 14. Platz. „Damit hat es wirklich nichts zu tun. Es sind ausschließlich berufliche Gründe“, versichert Norden, der erst im Sommer 2012 das Amt übernommen hatte und mit dem Team auf Anhieb die Kreisliga-Meisterschaft feierte.

Der Kontrolleur für Neuwagen bei Mercedes Benz in Bremen ist seit kurzem beruflich so stark eingebunden, dass es zeitlich nicht mehr zu schaffen ist. „Ich fordere von meinen Jungs immer, dass alle zum Training kommen müssen. Ich selbst kann es aber nicht mehr leisten und fehle oftmals. Das passt nicht zusammen. Vor allem auch, weil der Kontakt zur Mannschaft somit verloren geht“, erklärt Norden. Und der Coach fügt etwas betrübt hinzu: „Natürlich ist mir die Entscheidung sehr schwer gefallen, denn der Trainerjob macht mir viel Spaß. Der Beruf geht aber nunmal vor.“

Und auch der Vorstand hat die Nachricht alles andere als erfreut aufgenommen. „Es ist sehr schade, dass Peter aufhört. Wir haben hier eine gute Kameradschaft und alles passt super zusammen. Dennoch akzeptieren wir seine Entscheidung“, sagt Vorsitzender Detlef Schwarz.

Bis zum Sommer leitet Co-Trainer Joachim Keck die Übungseinheiten, bei denen Norden aufgrund seines Schichtdienstes nicht dabei sein kann. „Ich habe mich auch in der Hinserie immer mit Joachim ausgetauscht. Das klappt super“, freut sich der Coach.

Wer in der kommenden Spielzeit an der Seitenlinie steht, ist indes noch nicht geklärt. Die Verantwortlichen führten aber bereits erste Gespräche mit potenziellen Nachfolgern. „Das ist gar nicht so einfach, denn die Bezirksliga ist schon mit einem gewissen Aufwand verbunden. Wir können auch keine Unsummen bezahlen. Ein Glück haben wir aber noch etwas Zeit“, so Schwarz. Kapitän Thomas Heidler ist sich dennoch sicher, dass die Suche erfolgreich verläuft: „Ich denke, dass Visselhövede immer eine gute Adresse ist.“

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