Norbert Kühnlein führt Handballer zurück in die Landesliga

Ein Franke als Glücksfall für den TV Sottrum

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Norbert Kühnlein, Trainer, TV Sottrum, Handball

Sottrum - Er ist in der Tat sein eigener Chef: Norbert Kühnlein, 46-jähriger Handball-Abteilungsleiter des TV Sottrum, trainiert gleichzeitig die Landesliga-Herren des Wieste-Clubs – und das äußerst erfolgreich. Der in Nürnberg geborene Franke stieg in der vergangenen Saison mit Sottrum als Meister der Kreisoberliga in die Landesliga auf und spielt mit seinem Team in dieser Spielzeit auch in der höheren Klasse eine ausgezeichnete Rolle.

Kühnlein zog 2005 der Liebe wegen nach Sottrum. Er ist verheiratet und hat mit Sohn Maximilian (12) und Tochter Janina (9) zwei Kinder. Das Traineramt übernahm er vor sechs Jahren. Die Doppelbelastung, Trainer und Boss der Handballer, stört ihn dabei nicht: „Es ist sogar ein Dreifachbelastung, denn ich trainiere auch noch die weibliche C-Jugend“, erzählt Kühnlein schmunzelnd. „Das geht alles nur, wenn die Familie dahinter steht. Zudem haben wir im Vorstand ein gutes Team.“

Kühnlein spielte in seiner aktiven Zeit in Nürnberg in der Regionalliga und wurde als Trainer süddeutscher A-Jugendmeister. In Sottrum übernahm er das Team 2010 in der Landesliga. Nach dem bitteren und unnötigen Abstieg vor drei Jahren war sein großes Ziel, mit einer runderneuerten Mannschaft wieder in die Landesliga zurückzukehren. Das gelang ihm 2015 in überragender Manier. Der TV Sottrum stand weit vor Saisonende als Aufsteiger fest. „Die Mischung hat gestimmt. Alle haben an einem Strang gezogen und hatten nur das Ziel Aufstieg vor Augen“, sagt Kühnlein.

Für ihn ist ein guter Trainer einer, der mit Leidenschaft dabei ist und bei dem der Spaß nicht zu kurz kommt. „Nur wenn du selbst brennst, kannst du auch ein Feuer entfachen“, lautet sein Motto. Außerdem müsse ein Trainer mit der Zeit gehen. Ein Vorbild für Kühnlein war als Spieler der Finne Mikael Källman und als Coach sein Jugendtrainer Klaus Jahn. Für seinen TV Sottrum wünscht er sich den Klassenerhalt, um dann Stück für Stück weiter zu sehen. „Irgendwann hoffe ich, dass Sottrum auch einmal in der Verbandsliga spielt. Das Potenzial dafür ist vorhanden“, ist Kühnlein überzeugt.

jho

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