Scheeßels Motorsportler Keijo Bünning wird beim EM-Qualifikationslauf 15.

„Es war noch mehr drin“

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Keijo Bünning (vorne) bewies beim Qualifikationslauf für die Europameisterschaften sein Können. Der Motortsportler des MSC Eichenring Scheeßel belegte den 15. Platz. ·

Scheessel - Die Reise ins niederländische Noordwolde hat sich für Keijo Bünning gelohnt: Der Motorsportler des MSC Eichenring Scheeßel hat sich beim Qualifikationslauf für die Europameisterschaften im C-Finale den fünften Rang gesichert. In der Gesamtwertung des Grasbahnrennens landete der 20-Jährige schließlich auf dem 15. Platz.

Da ein Fahrer noch kurzfristig seinen Start in den Niederlanden abgesagt hatte, rutschte Bünning ins Teilnehmerfeld. Daher konnte der Scheeßeler jedoch nicht beim Sandbahnrennen in Mulmshorn dabei sein. „Natürlich wäre ich gerne vor meiner Haustür gestartet. Doch war für mich der Qualifikationslauf für die Europameisterschaften wichtiger. Solche Chancen muss ich nutzen, um im Sport weiter voranzukommen“, erklärte Keijo Bünning.

Zunächst musste er sich in Noordwolde an die 520 Meter lange Grasbahn gewöhnen, „denn die Strecke hatte sehr lange Geraden und spitze Ecken“, so der 20-Jährige, der in den Trainingsläufen noch ein paar Dinge ausprobierte und sich immer besser auf der Bahn zurechtfand. „Mit den Ergebnissen war ich sehr zufrieden“, meinte Bünning.

Und somit ging er optimistisch in das anschließende Rennen. Im ersten Lauf belegte er unter den sechs Startern nach vier Runden den dritten Rang. „Es waren viele Topfahrer dabei, daher ist das Ergebnis wirklich super“, freute sich der Scheeßeler, der damit drei Punkte auf seinem Konto verbuchte. Im zweiten Durchgang – bei dem auch der spätere Gesamtsieger Jannick de Jong aus den Niederlanden sowie der Zweitplatzierte Mathieu Tresarrieu aus Frankreich am Start waren – entwickelte sich ein spannendes Rennen. Am Ende reichte es für Bünning allerdings nur zu Platz sechs, sodass er keine weiteren Zähler einfuhr. „Ich hatte direkt am Start ein paar Probleme. Den Rückstand konnte ich leider nicht mehr aufholen“, sagte der Motorsportler.

Im dritten Vorlauf wurde er Fünfter und bekam dafür einen Punkt. „Die Platzierung war in Ordnung“, zeigte sich Bünning zufrieden. Mit dem Bahndienst war er dagegen alles anderes als einverstanden. „Zwischen den Läufen wurde die Bahn nicht bewässert. Somit staubte es sehr.“ Vor allem im vierten Durchgang war Bünning davon beeinträchtigt, „denn nach der ersten Kurve konnte ich durch den Staub nichts mehr sehen“, ärgerte sich der 20-Jährige, der in dem abschließenden Vorlauf Sechster wurde.

Mit vier Zählern qualifizierte sich Bünning schließlich für das C-Finale. Dort wurde das Punktekonto gelöscht, sodass einzig die Platzierung zählte. Bünning gab noch mal alles und kam als Fünfter ins Ziel. Damit wurde er in der Gesamtwertung 15. „Es war aber noch mehr drin. Dennoch war es eine Erfahrung wert“, so Bünning. · ml

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