Westerholz‘ Torben Behrens verletzt sich beim Pokalsieg in Bartelsdorf schwer

Nils Rathje hat das letzte Wort – 3:1

Torschützen unter sich: Claas Riebesell (r.) erzielte für Westerholz/Hetzwege das 1:0, der hier verteidigende Mika Renken verkürzte für Bartelsdorf auf 1:2.
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Torschützen unter sich: Claas Riebesell (r.) erzielte für Westerholz/Hetzwege das 1:0, der hier verteidigende Mika Renken verkürzte für Bartelsdorf auf 1:2.

Bartelsdorf – Er war gerade erst nach langer Auszeit wieder ins Team zurückgekehrt, stand erstmals in dieser Saison in einem Pflichtspiel in der Startelf – und dann das: Nach Jan-Lüder Behrens (Kreuzbandriss) verabschiedete sich nun mit Torben Behrens der nächste Spieler des Fußball-Kreisligisten SG Westerholz/Hetzwege innerhalb kürzester Zeit für länger ins Lazarett. Nach einer knappen halben Stunde erwischte ihn im Zweitrundenspiel des Kreispokals beim Bartelsdorfer SV der Keeper der Gastgeber, Philip Indorf, am Knöchel. Behrens wurde mit Verdacht auf Bruch des Sprunggelenks ins Krankenhaus gebracht. „Ich hoffe, es ist nicht so schlimm. Alles andere ist unwichtig“, spielte der 3:1 (2:0)-Sieg beim Team aus der 1. Kreisklasse für Coach Ralf Milbrandt kaum eine Rolle.

Die Bartelsdorfer kämpften im strömenden Regen bis zum Schluss um die Überraschung und belohnten sich in der 84. Minute mit dem 1:2-Anschlusstreffer durch Mika Renken. Allerdings behielten nicht sie das letzte Wort in diesem Spiel, sondern Nils Rathje, der eine perfekte Flanke von Jendrik Hädecke aus der Nahdistanz in der Nachspielzeit verwertete (90.+2). Hädecke war es auch gewesen, der die Führung von Claas Riebesell aus der 19. Minute recht schnell ausgebaut hatte (23.).

Trotzdem wehrten sich die Bartelsdorfer tapfer und hätten schon kurz vor der Halbzeit durch Tim Herwig verkürzen können. „Wir hatten ja nichts zu verlieren, da muss man dann auch mal etwas wagen“, nannte Coach Ralf Brockmann seine Devise und fand den Auftritt seiner Jungs „in Ordnung“.

Am Derbysieg des Favoriten gab es aber nichts zu deuteln. „Da gibt es wohl keine zwei Meinungen“, bemerkte Ralf Milbrandt, der gleich mehrere Akteure in die Startelf geschickt hatte, die bisher wenig zum Einsatz gekommen waren. So etwa auch Pascal Rathje, der neben Jan-Philipp Thom als Innenverteidiger auflief. Der Coach bewertete seine Leistung als „top, dafür, dass er so lange nicht mehr dabei war“.

Von Matthias Freese

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