Rotenburg kassiert in Diepholz 22:36-Pleite

Trainer Nils Muche kann es nicht verstehen

Tim Kesselring (am Ball) wird von Kevin Heemann (r.) und Cedric Quader am Trikot gezogen, während er den Ball mit dem rechten Arm in die Luft hält.
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In die Mangel genommen: Rotenburgs Tim Kesselring (am Ball) hat in dieser Szene einen ziemlich schweren Stand gegen Kevin Heemann (r.) und Cedric Quader.

Der TuS Rotenburg ist stark in die Partie gestartet, ließ jedoch nach und kassierte in Diepholz noch eine 22:36-Pleite gegen die HSG Hunte-Aue Löwen.

Rotenburg – Auf dem gelb-roten Boden der Diepholzer Mühlenkamphalle können die Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg einfach nicht gewinnen. Am Sonntagabend setzte es dort bei der HSG Hunte-Aue Löwen mal wieder eine deftige Niederlage – 22:36 (10:14). „20 Minuten hatten wir alles im Griff“, rätselte Coach Nils Muche über den dann folgenden und rasanten Leistungsabfall.

Seine Personalsituation zog Rotenburgs Trainer dabei nicht als Begründung oder gar Ausrede heran. Und das, obwohl ihm mit den Brüdern Lukas Misere und Michel Misere seine beiden besten Schützen krank ausgefallen waren. Unbeeindruckt davon waren die Wümmestädter durch Luca Schlifelner nach elf Minuten auch sogar mit 6:2 in Führung gegangen. „Wir hatten eine gute Deckung, die zweite Welle war okay“, bemerkte Muche. Bis zum 9:6 durch Sören Heyber (18.) lief es für seine Sieben. „Wir haben noch fünf bis sechs gute Möglichkeiten ausgelassen“, monierte der Coach allerdings. Und plötzlich ging gar nichts mehr. „Dann – keine Ahnung warum – haben wir auf Notaggregat geschaltet und einen Fehler nach dem anderen betrieben. Das ist nicht zu verstehen“, meinte Muche. Die Folge war ein 8:0-Lauf der Diepholzer, die elf Minuten kein Gegentor zuließen und durch Saulius Liutikas auf 14:9 vorbeidonnerten (29.).

Die Rotenburger erholten sich von diesem Rückschlag auch in der zweiten Hälfte nicht mehr. Im Gegenteil: Auch die Rote Karte gegen den Diepholzer Dennis Wulf nach der dritten Zeitstrafe hatte keinen Einfluss. Schon in der 39. Minute erhöhte Jan Linne auf 20:12, fortan bauten die Gastgeber den Vorsprung noch weiter aus.

Beste Rotenburger Werfer waren mit je fünf Toren Jens Behrens und Sören Heyber. Viermal scheiterten die Gäste per Siebenmeter – selbst Keeper Yannick Kelm versuchte sich vergeblich. Bei den Hunte-Aue Löwen gelangen Julian Wilkens gleich elf Tore.

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