Nilles trifft aus der Distanz – 78:53

Hurricanes fahren in Recklinghausen den zweiten Sieg ein 

Shaniqua Nilles versenkte beim 78:53-Sieg gegen Aufsteiger Citybasket Recklinghausen nicht nur vier Dreier. Der Amerikanerin gelang zudem auch noch ein Double-Double. - Foto: Freese
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Shaniqua Nilles versenkte beim 78:53-Sieg gegen Aufsteiger Citybasket Recklinghausen nicht nur vier Dreier. Der Amerikanerin gelang zudem auch noch ein Double-Double.

Rotenburg - Von Beginn an haben die Avides Hurricanes den Ton angegeben. Der zweite Sieg im dritten Spiel war für die Zweitliga-Basketballerinnen nie in Gefahr. Und so fuhr das Team von Coach Mahir Solo beim Aufsteiger Citybasket Recklinghausen am Ende auch einen sicheren 78:53 (47:27)-Erfolg ein. „Wir hatten stets die Kontrolle und haben als Mannschaft gut gespielt. Meine Vorgaben wurden gut umgesetzt“, zeigte sich Solo zufrieden.

Gleich in den ersten zehn Minuten kamen die Gäste gut in die Partie und stellten die Weichen somit schon früh auf Sieg. Mit 26:11 entschieden die Hurricanes diesen Abschnitt deutlich für sich. Anschließend tat sich das Solo-Team mit der Ganzfeldpresse des Gegners allerdings etwas schwerer. „Auch mit der Aggressivität in der Defense hatten wir ein paar Probleme und haben leider zu viele Bälle leichtfertig weggeschmissen“, gestand Kapitänin Pia Mankertz. Am Ende waren es gleich 20 Turnovers auf Seiten der Hurricanes. Den Schneid ließen sie sich aber nicht abkaufen, Recklinghausen schaffte es zu keinem Zeitpunkt, den Rückstand wirklich zu verkürzen. Mit einem 47:27-Vorsprung ging es schließlich in die Kabine.

Im dritten Viertel war dann auf Seiten der Gäste bereits für Cassidy Clark Schluss, da die Amerikanerin ihr fünftes Foul kassierte. Fortan musste Birte Riebesell ihr Können unter Beweis stellen. Das Eigengewächs kam in ihren 22 Minuten auf zwei Punkte und fünf Rebounds. Die fleißigsten Punktesammlerinnen waren Shaniqua Nilles (vier Dreier) und Pia Mankertz mit jeweils 18 Zählern. Nilles brachte es zudem auf elf Rebounds. Aber auch Clark sammelte in 17 Minuten ordentliche 16 Punkte ein. „Wir haben alle ein solides Spiel gemacht. Aber keine von uns war herausragend“, so Mankertz, die noch Youngster Lotta Stach lobte. „Sie hat eine gute Partie gezeigt.“

In der Folgezeit tauschte Solo immer wieder durch, wodurch der Spielfluss etwas litt. So war es nicht verwunderlich, dass der dritte Durchgang nur mit 21:18 an die Hurricanes ging. „Wir haben uns dann auch leider dem Gegner etwas angepasst. Wenn man so deutlich führt, ist es aber auch ganz normal“, meinte die Kapitänin. Da war es auch nicht mehr von großer Bedeutung, dass auch die letzten zehn Minuten knapp verliefen (10:8), schließlich stand letztlich ein deutlicher 78:53-Erfolg zu Buche. „Dass wir nur 53 Punkte zugelassen haben, war natürlich super. Recklinghausen hat aber auch noch kein Spiel gewonnen und wird es sehr schwer haben“, wollte Mankertz den Sieg nicht zu hoch hängen. 

ml

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