0:0 – RSV kommt in Ritterhude trotz Überlegenheit nur zu einem Punktgewinn

Niestädts Chancen-Hattrick bleibt ohne Erfolg

Kevin Klützke organisierte seine Defensive hervorragend. Der RSV ließ kaum eine Chance zu, verpasste es jedoch aus seinen Möglichkeiten Kapital zu schlagen. - Foto: Freese
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Kevin Klützke organisierte seine Defensive hervorragend. Der RSV ließ kaum eine Chance zu, verpasste es jedoch aus seinen Möglichkeiten Kapital zu schlagen.

Rotenburg - Tim Ebersbach hatte angekündigt, dass er seinen Rotenburger SV im Nachholspiel der Fußball-Landesliga bei der TuSG Ritterhude offensiver aufstellen will, als noch am Sonnabend gegen den TSV Ottersberg. Und das tat der Trainer gestern Abend dann auch. Mit Marcello Muniz fand ein zusätzlicher Angreifer den Weg in die Startformation. Den Sieg hat die Rückkehr ins gewohnte 4-4-2-System zwar nicht gebracht, aber immerhin ein 0:0. „Damit können wir auch gut leben. Obwohl wir am Ende mehrere richtig gute Chancen hatten“, so Coach Ebersbach.

Er dachte dabei vor allem an die drei Kopfballmöglichkeiten vom starken Innenverteidiger Jannis Niestädt. Alle Möglichkeiten wurden nach Standards jedoch noch vereitelt (89./90./90.+1). Kurz vor dem Chancen-Hattrick von Niestädt hatten Lucas Chwolka nur Zentimeter zur Entscheidung gefehlt. Eine Volleyabnahme, die über Ritterhudes Schlussmann Nick Rode hinwegging, klärte noch ein Verteidiger auf der Linie. „Das Quäntchen Glück, das wir am Wochenende noch hatten, hat dieses Mal gefehlt“, erklärte Ebersbach.

Seine Mannschaft hatte auf dem schwer zu bespielenden Platz die Kontrolle über die Partie und ließ kaum eine Chance zu. „Nur einen Fernschuss. Und der ist zehn Meter am Tor vorbei am Fangzaun abgeprallt“, meinte der Coach. Stattdessen hatte Jelle Röben die beste Chance der ersten Hälfte und vergab aus zwölf Metern (28.). Der Tabellendritte versuchte spielerisch, in die Gefahrenzone zu kommen, während die Gastgeber einzig und allein auf lange Bälle setzten.

Bitter für den RSV: Stürmer Toni Fahrner zog sich zehn Minuten vor Schluss eine Zerrung zu, als er frei aufs Ritterhuder Tor zulief. Für ihn ging Joker Oliver Dittmer ins Sturmzentrum. Zudem erwischte es Yannik Malende in einem Zweikampf. Die Folge ist wohl eine Gehirnerschütterung. - vw

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