Dreierpack / Kanigowski an allen Toren beteiligt

Niestädt guckt Celle genau aus – 4:1

Timo Kanigowski war an allen RSV-Toren beteiligt. - Foto: maf

Rotenburg - Mit seinen Saisontoren sechs, sieben und acht avancierte der erneut zum Stürmer umfunktionierte Innenverteidiger Jannis Niestädt zum Matchwinner des Rotenburger SV am Freitagabend. Im Flutlichtspiel beim akut abstiegsbedrohten TuS Celle FC kam der Tabellendritte der Fußball-Landesliga zu einem 4:1 (1:1)-Erfolg. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir ein wirklich gutes Spiel gemacht“, fand Betreuer Jörg Matthies. Alle drei RSV-Tore nach der Pause fielen per Konter.

Auffällig war zudem: Mittelfeldakteur Timo Kanigowski war an allen vier Treffern der Wümme-Elf maßgeblich beteiligt. „Eine sehr gute Partie“, attestierte ihm denn auch Matthies. Die Führung in der 18. Minute bereitete Kanigowski nach einem Foul an Patrick Peter per Freistoß vor – am ersten Pfosten nickte Jannis Niestädt ein. Celle gelang nach einer Nachlässigkeit jedoch der Ausgleich durch Oguzhan Cay (38.). Einen Konter zur erneuten Führung leitete Kanigowski ein, der anschließende Schuss von Patrick Peter landete am Lattenkreuz, den Abpraller verwertete Niestädt aus zehn Metern (55.). Zehn Minuten später war Kanigowski ebenfalls der Ausgangspunkt. Dieses Mal passte Mirko Peter auf Niestädt weiter und der stürmende Abwehrspieler schaute genau hin, um aus 16 Metern per Linksschuss ins lange Eck einzulochen (65.). „Jannis hat viel gewühlt und gearbeitet“, urteilte auch Jörg Matthies über die Leistung des bulligen Torschützen. Den Schlusspunkt setzte nach einem Kanigowski-Lupfer über die Abwehr Patrick Peter im Nachschuss (87.) – es war der zwölfte Saisontreffer des Flügelstürmers.

„Das sah wieder sehr ordentlich aus“, sieht Jörg Matthies das Team nach dem Zwischentief inzwischen wieder auf dem richtigen Weg. Und das, obgleich Coach Jan Fitschen aufgrund der Personalnot nur mit 13 Akteuren angereist war und auch nicht wechselte. Celle strahlte indes nur bei Standards etwas Gefahr aus – doch Zwei-Meter-Neuzugang Idrissa Sow, der zuletzt vereinslos war und zuvor schon beim BSV Rehden in der Regionalliga gespielt hatte, fand in Keeper Sebastian Lauridsen seinen Meister. - maf

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