Abwehrmann bleibt für eine weitere Saison

Niestädt gibt dem RSV sein Ja-Wort

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Abwehrmann Jannis Niestädt bleibt beim Fußball-Landesligisten Rotenburger SV. 

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Im Kroatien-Urlaub hatte Jannis Niestädt viel Zeit zum Nachdenken. Am Strand liegend kam er nun zu der Entscheidung, auch in der kommenden Saison für den Fußball-Landesligisten Rotenburger SV aufzulaufen. Heute kommt der Innenverteidiger von der Adria zurück und hat dann noch eine Woche Erholung, ehe Coach Tim Ebersbach am 1. Juli seine Akteure zum Trainingsauftakt bittet.

„Die Mannschaft ist einfach genial. Es macht mir sehr viel Spaß, und das ist im Fußball mit das Wichtigste“, begründet der Defensivmann seinen Verbleib. Und der 22-Jährige fügt hinzu: „Durch den größeren Kader erhoffe ich mir einen stärkeren Konkurrenzkampf, der sich dann sicherlich auch zwangsläufig positiv auf die neue Saison auswirkt.“ 

Ebersbach: „Wollten ihn unbedingt halten“

Über diese Nachricht ist auch Ebersbach erfreut. Der Trainer sieht in Niestädt schließlich einen seiner Führungsspieler innerhalb des Teams. „Wir wollten ihn deshalb unbedingt halten, da er mittlerweile ein gestandener Akteur bei uns ist. Er stabilisiert auf jeden Fall unsere Abwehr. Das hat er in der abgelaufenen Saison eindrucksvoll bewiesen“, so Ebersbach.

Nach Niestädts Zusage stehen nur noch hinter Außenverteidiger Alpha Fadiga und Goalgetter David Airich Fragezeichen, ob sie weiterhin das RSV-Trikot tragen. Während es bei Fadiga um berufliche Gründe geht, sind es bei Airich eher private Dinge, die über seinen Verbleib entscheiden. „Wir sind an beiden dran und führen derzeit intensive Gespräche. Wir hoffen natürlich bei beiden, dass auch sie bleiben. Schließlich sind sowohl Alpha als auch David richtig wichtige Stützen für uns“, verrät Rotenburgs sportlicher Leiter Andre Schmitz.

Auf die Frage, ob denn nun die Kaderplanung beim RSV abgeschlossen ist, antwortet Schmitz mit einem Schmunzeln: „Die Tür ist angelehnt. Am 21. Juli werden wir unseren 23-Mann-Kader benennen, bis dahin ist noch alles möglich.“

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