TV Sottrum rutscht in die Abstiegszone

An Neuzugang Fründ liegt es nicht

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Benjamin Nijland tat, was er konnte. Doch auch seine neun Treffer verhinderten die 25:30-Heimniederlage nicht. 

Sottrum - Die Sorgen bei den Landesliga-Handballern des TV Sottrum sind weiter angewachsen. Durch eine 25:30 (11:15)-Heimniederlage gegen den Tabellenvorletzten TSV Bremervörde II hat sich die Mannschaft von Trainer Norbert Kühnlein nicht die erhoffte Luft im Abstiegskampf verschafft – im Gegenteil. Mit 12:20 Punkten hat Sottrum nur noch zwei Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz.

Dabei half es dem Team auch nicht, dass ein neuer Torwart zwischen den Pfosten stand. Vom TuS Rotenburg wechselte Konrad Fründ nach einer längeren studiumsbedingten Auszeit nach Sottrum. „An ihm hat es nicht gelegen. Er hat seine Sache gut gemacht“, war Coach Kühnlein mit seinem Keeper zufrieden. Der Sottrumer Trainer bemängelte hingegen, dass schon in der Anfangsphase viel zu viele technische Fehler begangen wurden: „Die Hektik war in vielen Aktionen zu groß. Wir haben keine Ruhe in unser Spiel bekommen.“

Grund dafür war sicher auch, dass die Gastgeber nach sechs Minuten bereits mit 0:5 hinten lagen. Danach fand Sottrum langsam ins Spiel, ohne den Rückstand jedoch schon in der ersten Halbzeit entscheidend zu verkürzen. Über ein 5:9 und 9:13 ging es mit einem 11:15-Rückstand in die Pause.

Für die zweiten 30 Minuten hatten sich die Hausherren viel vorgenommen. Prompt verkürzte Nicolas Karnick den Rückstand auf 12:15 und wenig später auf 15:18 (39.). Zwischen der 45. und der 50. Minute hatte Sottrum die beste Phase, die Partie schien zehn Minuten vor dem Abpfiff zu kippen. Aus einem 17:23 machten die Sottrumer durch fünf Tore in Folge von Jonas Stelling, Benjamin Nijland (2) und Sascha Nijland (2) ein 22:23.

Als die Chance zum Ausgleich bestand, unterlief den Kühnlein-Schützlingen ein technischer Fehler an der Mittellinie. Ein weiterer unnötiger Ballverlust führte kurze Zeit später dazu, dass der TSV Bremervörde II wieder mit drei Toren (25:22) in Führung lag. Das war die Entscheidung, denn der Rückstand blieb bis zum Schlusspfiff bestehen.

„Wir haben unsere Angriffe über weite Strecken nicht richtig zu Ende gespielt“, bedauerte Norbert Kühnlein nach dem Abpfiff. 

jho

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