Neuzugänge überzeugen den Trainer

TV Sottrum vergibt zu viele Chancen und verliert beim TuS Sudweyhe

Luca Christl im Portrait.
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Die Leistung von Luca Christl hat TV Sottrums Coach Dariusz Sztorc gefallen.

Erneut eine Niederlage zu null für den TV Sottrum. Dennoch war Trainer Dariusz Sztorc mit vielen Dingen zufrieden - vor allem mit den Neuzugängen.

Sudweyhe / Sottrum – Kurz vor dem Strafraum des Fußball-Bezirksligisten TV Sottrum kam der Stürmer des TuS Sudweyhe (Bezirksliga Hannover) zu Fall – Sottrums Finn Herwig hatte ihn von hinten umgegrätscht. „Völlig unnötig“, wie Coach Dariusz Sztorc zugab. „Eigentlich hätte er dafür auch die Rote Karte sehen müssen. Hat er aus unserer Sicht glücklicherweise aber nicht.“ Dennoch hatte das Foulspiel Konsequenzen. Sudweyhes Maximilian Wirth verwandelte den fälligen Freistoß zum 2:0 (0:0)-Heimsieg sehenswert.

Mehr als nur ansprechend fand Sztorc die Leistung seiner Neuzugänge, die übrigens alle in der Startelf standen. „Wir sind zwar nur mit 14 Mann angereist und dadurch gab es fast keine Alternative. Aber auch, wenn alle fit gewesen wären, hätte ich alle von Anfang an gebracht. Sie sind die mit den meisten Trainingseinheiten und dort zeigen sie immer gute Leistungen. Das zählt für mich, wer in den Spielen beginnt“, erklärte Sztorc seine Entscheidung.

Konkret sprach er damit vom 23-jährigen Joshua Hüsing, der sich aktuell nach einer längeren Pause auf seinen alten Leistungsstand zurückkämpfen will. Aber auch von Jannik Rosebrock, Luca Christl und Leon Krause. Allesamt sind erst 18 Jahre alt und müssen sich in ihrer ersten Herrensaison erst einmal eingewöhnen. Dafür würden sie es bereits schon sehr gut machen, so Sztorc.

Die beiden letztgenannten Youngster hätten ihre Leistung sogar beide mit einem Tor krönen können – fast müssen. Denn: „Das waren schon Hundertprozentige“, ärgerte sich Sottrums Trainer. Krause traf nach einem langen Sprint nur den Pfosten, Christl scheiterte am Torwart. Aber auch der erfahrenere Jan Meyer vergab seine Chance zur Führung. „Somit waren es alleine drei Tore, die wir nicht gemacht haben in der ersten Halbzeit“, fasste Sztorc zusammen, dessen Team nach „vorsichtigen ersten zehn Minuten insgesamt die bessere Spielanlage hatte“ als der TuS Sudweyhe.

Auch die Verteidigung des Bezirksligisten überzeugte mit „Ruhe und Sicherheit“. Andreas Kiel und Kapitän Eike Buckenberger waren „ein absolutes Bollwerk“, so der Trainer.

Eines, das jedoch zwei Tore nach dem Seitenwechsel hinnehmen musste. Nach einem Ballverlust im Mittelkreis schloss Sudweyhes Maik Behrens aus rund 25 Metern ab. Der Ball wurde abgefälscht und landete deshalb im langen Eck. „Ohne diese Berührung wäre der Schuss überhaupt nicht gefährlich gewesen und unser Keeper (Stefan Schmidt, Anm. d. Redaktion) hätte den Ball locker fangen können“, sagte Sztorc. Der beschriebene Freistoß in der 84. Minute zum 0:2 war auch gleichzeitig der Endstand.

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