SG Unterstedt verstärkt sich mit Oberliga-erfahrenem Lars Hamelmann

Aus Neuseeland in die Kreisliga

Ist für die Innenverteidigung eingeplant: Lars Hamelmann (M., hier im Trikot des TSV Ottersberg). Foto: Freese

Unterstedt – Auch im Schlussverkauf gibt es durchaus noch heiße Ware zu erwerben. Das hat der Fußball-Kreisligist SG Unterstedt zu einem relativ späten Zeitpunkt der Transferperiode unter Beweis gestellt und sich die Dienste des 23-jährigen Lars Hamelmann gesichert. Der Innenverteidiger hatte seinen Pass zuletzt zwar beim Vahlder SV (3. Kreisklasse Süd), bringt aber aus seiner Zeit beim TSV Ottersberg Landes- und Oberligaerfahrung mit. Auch für den Rotenburger SV absolvierte Hamelmann in der Saison 2015/16 acht Partien.

„Wir erhoffen uns von ihm mehr Stabilität und Abgeklärtheit, genau das, was uns im letzten Jahr noch gefehlt hat“, freut sich Unterstedts Coach Fabian Knappik über den Transfercoup, der von Daniel Moderau und Nisar Atris eingefädelt wurde. Die beiden Unterstedter Mittelfeldakteure waren in ihrer Ottersberger Zeit bereits mit ihrem neuen Mitspieler aufgelaufen und haben ihn nun offenbar vom letztjährigen Tabellendritten überzeugt.

Trotz seines großen Potenzials gilt es für Hamelmann zunächst einmal darum, seinen körperlichen Rückstand aufzuholen. „Er war lange in Neuseeland und hat sechs Monate keinen Fußball gespielt. Daher fehlt ihm noch die Spielpraxis“, informiert Knappik. Erst seit Anfang Juli ist der 1,92 Meter große Fußballer wieder zurück in Deutschland. Dass er sich dennoch zu einer erheblichen Verstärkung entwickeln kann, steht für Knappik außer Frage. „Er bringt alles mit, was ein guter Innenverteidiger braucht und hat trotz seines jungen Alters jede Menge Erfahrung gesammelt“, lobt der Trainer.

Wie lange Hamelmann seine Zelte bei der Knappik-Elf aufschlagen wird, steht noch nicht genau fest. Doch für den Moment ist der Kreisligist froh, dass die Personalsorgen im Verteidigungszentrum etwas geringer geworden sind. „Wir benötigen ihn“, sagt der Coach angesichts der Tatsache, dass sich mit Theo Kettenburg ein gelernter Innenverteidiger im Verlauf der Hinrunde studienbedingt ins Ausland verabschieden wird. Daher denkt in Unterstedt trotz der namhaften Verstärkung auch niemand daran, nun eine Kampfansage in Sachen Aufstieg zu formulieren. „Unsere Saisonziele ändern sich dadurch nicht. Wir wollen oben mitspielen“, so Knappik.  ntr

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