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Pia Mankertz (Basketball)

Pia Mankertz ist die Führungsspielerin der Avides Hurricanes schlechthin – und das nicht nur wegen ihrer Punkte. - Foto: Freese
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Pia Mankertz ist die Führungsspielerin der Avides Hurricanes schlechthin – und das nicht nur wegen ihrer Punkte.

Rotenburg - Es gibt so Tage, da läuft es einfach nicht. Neulich war so einer. „Da war ich ziemlich enttäuscht, besonders von meiner eigenen Leistung. Da muss man auch in meinem Alter dann noch draus lernen“, sagt Pia Mankertz, unumstrittene Führungskraft bei den Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes, und spielt damit auf ihre 27 Jahre an. 27 – kein Alter, aber in ihrem Team ist sie damit tatsächlich bereits der „Oldie“. Und meistens auch die Beste!

Der Abstieg aus dem Oberhaus – an der Grundschullehrerin in spe, die in Lüneburg studiert und schon in der achten Saison das Hurricanes-Trikot trägt, lag es nicht. Trotzdem nagte auch dieses Negativerlebnis an ihr: „Der Abstieg tat natürlich sehr weh und war ziemlich schade, doch für den Verein und diese Gegend ist es einfach schwierig, Spielerinnen einzukaufen, die in der ersten Liga ein Team führen und voranbringen können und gleichzeitig bezahlbar sind“, sagt sie.

Normalerweise würde eine mit ihren Qualitäten in der Beletage bleiben, sich einen neuen Club suchen – der TK Hannover signalisierte starkes Interesse. Sie sagte ab. „Es war keine einfache Entscheidung, da man als Sportler eigentlich höchstmöglich spielen möchte. Aber es war definitiv die richtige Entscheidung. Ich bin hier im Verein und besonders auch persönlich sehr glücklich!“, betont die frühere Nationalspielerin.

Trainerin der zweiten Damen

Nun also zweite Liga – vermutlich ohne sofortige Rückkehr in die erste Klasse. Doch Mankertz trägt das Konzept mit, bringt als Trainerin der zweiten Damen auch dort den Nachwuchs voran. „Das Niveau in der zweiten Liga ist genau richtig. Wir wollen die Jugend fördern. Und das kann man in der zweiten Bundesliga, die ja trotzdem auch nicht schlecht ist, eindeutig besser.“ 

Ihre Rolle hat sich dadurch natürlich auch etwas verändert. „Mein Ziel und meine Motivation liegt jetzt darin, die jüngeren Spielerinnen an die Bundesliga heranzuführen. Genau diese Aufgabe hat mich auch dazu bewogen, hier zu bleiben. Ich fühle mich in dieser Rolle ganz wohl“, sagt der Pointguard. Nach einigen Startschwierigkeiten haben sich die Hurricanes auch dank Mankertz‘ Punkten (15 im Schnitt) im Mittelfeld etabliert.

maf

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