Startnummer 1

Angela Boczek (Triathlon)

Die Belohnung für ein erfolgreiches Jahr: Angela Boczek nahm an der Cross-WM auf Hawaii teil.
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Die Belohnung für ein erfolgreiches Jahr: Angela Boczek nahm an der Cross-WM auf Hawaii teil.

Rotenburg - Die Liste ihrer Erfolge ist sehr lang. Es dauert eine Weile, um alle aufzuzählen: zwei Deutsche Meistertitel, ein Vizemeistertitel, zwei Europameistertitel, Fünfte bei einer Europameisterschaft sowie Vierte und Zehnte bei einer Weltmeisterschaft – wenn Triathletin Angela Boczek (TuS Rotenburg) an den Start ging, war sie 2017 stets ganz vorne in der Ergebnisliste der Altersklasse 55-59 zu finden.

Dabei war es erst ihre erste Cross-Saison im Duathlon und Triathlon. „Eigentlich sollten die Wettkämpfe nur ein Versuch sein, da ich mir ein neues Mountainbike gekauft hatte und ich es gerne testen wollte. Dass es gleich so erfolgreich laufen würde, damit habe ich nicht gerechnet“, erklärt Boczek sichtlich erfreut. 

Gleich beim ersten Start im März machte sie sich bei den deutschen Titelkämpfen in Trier einen Namen in der Cross-Szene. Im Duathlon (fünf Kilometer Laufen, 24 Kilometer Mountainbike, 2,5 Kilometer Laufen) sicherte sie sich die erste Goldmedaille.

Der erste richtige Höhepunkt der Saison war Ende Juli die EM in Rumänien, wo sie gleich zwei Mal in drei Tagen an den Start ging. Sowohl im Cross-Duathlon als auch im Cross-Triathlon war die Ärztin nicht zu schlagen.

Siegerin bei der Deutschen Meisterschaft

„Es lief richtig super. Beim ersten Start hatte ich noch versucht, ein paar Körner zurückzuhalten. Durch den Adrenalinausstoß war es aber nicht möglich. Ich habe alles reingehauen“, blickt die 56-Jährige zurück. Nur einen Monat später stand die Deutsche Meisterschaft im Cross-Triathlon auf dem Programm. In Zittau hatte Boczek ihre Konkurrentinnen im Griff und überquerte als Erste die Ziellinie. 

Was die vierfache Mutter nicht wusste: Gleichzeitig wurden auch die begehrten Starttickets für die WM auf Hawaii vergeben. „Als ich den Pass in die Hand bekommen hatte, wusste ich nicht, was los ist“, so Boczek, die sich die einmalige Chance nicht entgehen lassen wollte und schließlich dabei war. 

Die Rotenburgerin verpasste nur knapp das Podest und wurde Vierte ihrer Klasse. „Das Schwimmen war bei den Wellen eher ein Überlebenstraining. Zudem hatte ich mir meine Füße durch die Sandkörner aufgerissen. Das Laufen war schon hart. Insgesamt war es eine interessante Erfahrung“, so Boczek. 

ml

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